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Vier Fragen an Hans Sigl

Hans Sigl

Vier Fragen an Hans Sigl

Seit 13 Jahren und über 100 Folgen verkörpert der Österreicher Hans Sigl den ZDF-"Bergdoktor" Martin Gruber. Anfangs wurde das Format etwas belächelt, aber mittlerweile ist die Serie ein Quotenhit im deutschen Fernsehen. Über sieben Millionen Zuschauer hatte allein die Folge vom 16. Januar 2020. Auch der Tourismus um die Heimat des Bergdoktors boomt. Im österreichischen Ellmau gibt es eigene "Bergdoktortage", dazu gibt es eine eigene Briefmarke und den Bergdoktor nun auch noch als Wachsfigur bei Madame Tussauds.

Wenn Sie selbst im wahren Leben ärztliche Hilfe bräuchten, wäre ein Arzt vom Typ Bergdoktor genau richtig für Sie?

"Ah ja, wenn der fachlich so in Ordnung ist wie der Kollege Gruber aus'm Bergdoktor, dann natürlich … zu so 'nem Arzt geht doch jeder gern … nicht? Doch!"

Hans Sigl würde auch im echten Leben zum Bergdoktor gehen

WDR 4 Vier Fragen 23.01.2020 00:10 Min. Verfügbar bis 22.01.2021 WDR 4

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Jedenfalls hat es dieser von Ihnen dargestellte Fernseharzt zu unglaublicher Popularität gebracht – empfinden Sie die privat inzwischen manchmal auch als Fluch?

"Ach, das Wort Fluch ist da ein bisschen zu hoch gegriffen. Es ist so, dass man manchmal im Restaurant sitzt und man würde gern seine Speise ungestört verzehren. Und wenn dann natürlich Fans, die sehr lieb und sehr sympathisch sind, kommen und sagen: 'Ich möchte ja nicht stören, aber …' – dann würde man sich manchmal denken: Dann stört doch nicht! Oder stören Sie doch nicht und lassen Sie mich doch kurz zu Ende essen! Insofern ist das alles überschaubar und man kann das mit einem Lächeln dann ganz gut verbinden, das gehört dazu. Aber 'Fluch' wäre da viel zu viel gesagt."

Hans Sigl über die Vor- und Nachteile seines Bekanntheitsgrades

WDR 4 Vier Fragen 23.01.2020 00:29 Min. Verfügbar bis 22.01.2021 WDR 4

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Offenbar nicht immer einfach so weglächeln lässt sich das, was in den bunten Blättern über Sie geschrieben steht – da lassen Sie sich nicht mehr alles gefallen?

"Na ja, es geht darum, wenn Sie die Yellow Press ansprechen, dass teilweise Unwahrheiten geschrieben werden. 'Schocknachricht', 'Horrorbeichte' etc. Und es gibt in meinem Fall einige Beispiele, die lediglich darauf abgezielt haben, mit einer Negativschlagzeile Umsatz zu steigern. Wenn das mich alleine betrifft, wenn das meine Arbeit betrifft, kann ich damit wunderbar leben. Wenn man schreibt, ich bin in der 'Psychofalle', weil meine Ehefrau mir nichts zu essen gibt, und deswegen ist meine Ehe in Schräglage, dann greift man meine Familie an, und damit kann ich und will ich mich auch nicht abfinden und muss dann leider Anwälte einschalten. Das ist für mich professionelles Mobbing, was da passiert. Und … ähm … genau, da geh' ich steil, wie man sagt."

Hans Sigl über Unwahrheiten in der Yellow Press

WDR 4 Vier Fragen 23.01.2020 00:41 Min. Verfügbar bis 22.01.2021 WDR 4

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Gibt es etwas, dass Sie an sich selbst nicht leiden können?

"Die Ungeduld, also die Ungeduld ist wahrscheinlich ein Begleiter, den ich jetzt mittlerweile schon sehr ins Herz geschlossen habe, aber – auf den ich auch manchmal verzichten könnte."

Hans Sigl ist manchmal ungeduldig

WDR 4 Vier Fragen 23.01.2020 00:08 Min. Verfügbar bis 22.01.2021 WDR 4

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Stand: 22.01.2020, 15:58

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