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Vier Fragen an Marian Gold von Alphaville zu den 80ern

Marian Gold

Vier Fragen an Marian Gold von Alphaville zu den 80ern

Von Thomas Steinberg

In den 80ern galt Alphaville in der Öffentlichkeit als Gruppe cleverer Jungs, die es verstanden, sich mit ihrer Musik genau dem Marktgeschehen anzupassen. Ihre Hits wie "Big In Japan", "Forever Young" oder "Sounds Like A Melody" werteten viele Kritiker als Designer-Pop für die Yuppie-Generation ab. Dass hinter ihrer Musik keine Marketingstrategie stecke, musste Alphaville-Kopf Marian Gold über viele Jahre hinweg immer wieder in Interviews klarmachen. Inzwischen ist er das einzige Ur-Mitglied der Band.

Nach längerer Pause meldet sich Alphaville in diesem Jahr mit dem neuen Album "Strange Attractor" zurück. In Sachen 80er Jahre stand uns Alphaville-Frontmann Marian Rede und Antwort.

Welche Musik haben Sie damals in den 80ern gehört?

"Was hab ich da gehört? Ich hab natürlich die ganze elektronische Liga gehört. Also: Von Kraftwerk angefangen, über Orchestral Manoeuvres In The Dark, Tubeway Army, Gary Numan, Men Without Hats und Bowie natürlich. Bowie war sowieso immer dabei. Das war für mich einfach die Hauptinspiration und eben auch der Mutmachter! Also Orchestral Manoeuvres zum Beispiel: Die haben genau so angefangen wie wir – das waren Amateure und es gab auf einmal Instrumente, die es Amateuren wie uns ermöglichten, irgendwie Musik zu machen, die wir in unserem Kopf gehört haben, ohne jetzt selber ein Instrument spielen zu können."

Marian Gold über seine Lieblingsmusik in den 80ern

WDR 4 Vier Fragen 27.10.2018 00:35 Min. Verfügbar bis 27.10.2019 WDR 4

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Was war das Besondere für Sie in den 80ern?

"Das Aller-Aller-Besonderste an den 80ern war die Erkenntnis, dass ich in der Lage bin, selber Musik zu schreiben und zu produzieren. Das war meine Geburt als Künstler und ich hätte nie gedacht, dass ich ein Künstler bin. Mmh! Das ist einfach das Großartigste, also neben der Geburt meiner Kinder irgendwie, das großartigste Erlebnis meines Lebens."

Marian Gold über den tollsten Moment in den 80ern

WDR 4 Vier Fragen 27.10.2018 00:23 Min. Verfügbar bis 27.10.2019 WDR 4

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Welche Idole hatten Sie in den 80ern?

"Das einzige Idol, was ich jemals in meinem Leben hatte, war Bowie. Und das ist immer noch mein Idol. Es gibt natürlich Menschen, die mich unglaublich beeindruckt haben, also John Lennon, die Beatles, Paul McCartney, die ganze Band eigentlich. John Lennon ist ja für viele ein Idol, oder Bob Dylan ist für viele ein Idol. Idole waren das für mich nicht, aber Bowie schon. Ein Idol ist ja auch irgendwie jemand, wo man sich unterbewusst wünscht, so ähnlich zu sein. Und das hat ein Mensch in meinem Leben geschafft – David Bowie!"

´Marian Gold über sein Idol David Bowie

WDR 4 Vier Fragen 27.10.2018 00:30 Min. Verfügbar bis 27.10.2019 WDR 4

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Was hat sich für Sie geändert und was ist für Sie von den 80ern geblieben?

"Na, ja, geblieben?! Also, ich vertrete den Standpunkt: Die Zeit schreitet voran und nichts bleibt wie es ist. Alles verändert sich, alles ist im Fluss und das ist auch gut so. Geblieben sind Erinnerungen, aber ich bin kein besonders nostalgischer Mensch. Es gibt ne Menge toller Erinnerungen an die 80er Jahre, weil es eben irgendwie meine Geburt als Künstler war, aber ich bin eigentlich mehr so ein zukunftsorientierter Mensch, blicke immer nach vorne. Ich interessiere mich auch mehr für die Musik, die jetzt gerade produziert wird und für Musikrichtungen, Stilrichtungen, die jetzt gerade aktuell sind. Ich verharre nicht irgendwie in so einer bestimmten Stilistik oder sowas. Das ist der Grund dafür, dass halt alle Alphaville-Alben auch immer sehr starke Veränderungen beinhalten, womit manche Fans dann auch so ihre Probleme haben."

Marian Gold zu Veränderungen seit den 80ern

WDR 4 Vier Fragen 27.10.2018 00:45 Min. Verfügbar bis 27.10.2019 WDR 4

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Stand: 27.10.2018, 00:00

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