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Vier jecke Fragen an Marita Köllner

Marita Köllner, Jojo/Querbeat

Vier jecke Fragen an Marita Köllner

Von Monika Salchert

In der jecken Zeit darf man auch mal in eine ungewohnte Rolle schlüpfen. Jojo Berger von "Querbeat"“ trifft als Radio-Reporter auf Marita Köllner. Es ist ein SOS-Gespräch über Sächsisch, Obenrum und Süßes.

Vier jecke Fragen an Marita Köllner

WDR 4 Vier Fragen | 08.02.2018 | 01:44 Min.

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Liebe Marita, angenommen begeisterte Fans klauen Dir aus Liebe die Perücke vom Kopf. Welchem Kostüm stibitzt du die neue Kopfbedeckung für den Auftritt: du hast Robin Hood, ein Einhorn oder den Indianer?

"Beides habe ich schon gemacht. Einhorn hatt ich schon om Kopp und Indianer auch. Wobei der Indianer bei mir besser aussah."

Ok, verständlich. Welchen Zaubertrank muss ich trinken, damit ich noch so viele Jahre wie du mit deiner großartigen Energie auf der Bühne stehen kann?

"Et is einfach et Publikum, Jojo. Glaub mit, dat es wunder-, wunderschön, wenn die Leute dich feiern, hast du eine Energie, die geht gar nicht mehr weg. Aber das weißt du doch, du bist doch selber so erfolgreich. Nur ich bin 30 Jahre älter un höpp immer noch wie e Dilledöppche."

Angenommen die kölsche Sproch würde verboten werden, in welchen Dialekt würdest Du deine Songs übersetzen: bayrisch, hessisch oder sächsisch? Schwierige Frage.

"Um Jodes Wille! Auf jeden Fall hessisch, weil die finde ich klasse – Aschebescher! Dat hätt mir immer jot jefalle. Also ich jläuv, ich nöm hessisch. Ävver eijentlich kammer mir dat kölsche nit verbede, ich dät et dann heimlich."

Wär ich dabei. Trude Herr will keine Schokolode. Was ist deine Lieblingskamelle?

"Nougat. Ich liebe Nougat, dat siehst du doch an meinen Röllchen. Ich kann doch gar nicht anders, wenn Nougat irgendwo steht, bin ich garantiert mit dem Finger dran. Da kannste nix machen, dat kannste verstecken, ich rüsche dat."

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Stand: 08.02.2018, 00:00

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