Vier jecke Fragen an Andrea Schönenborn von den "Funky Marys"

Bernd Stelter, Andrea Schöneborn

Vier jecke Fragen an Andrea Schönenborn von den "Funky Marys"

Von Monika Salchert

Wir haben bekannte Sänger und Redner gebeten, für WDR 4 als Radio-Reporter unterwegs zu sein. Im Jeck-Interview trifft Entertainer Bernd Stelter auf Andrea Schönenborn von den "Funky Marys".

Dabei geht es auch um die Frage, wer von den beiden Künstlern wohl länger auf der Bühne steht.

Vier jecke Fragen an Andrea Schöneborn von den "Funky Marys"

WDR 4 Vier Fragen | 08.02.2018 | 02:12 Min.

Download

Ich bin ja ganz ungeheuer stolz, dass ich in der nächsten Session mein dreißigjähriges Bühnenjubiläum habe. Jetzt stehe ich hier vor einer jungen Frau, die da mal gerade geboren war. Wie lange stehst du jetzt auf der Bühne?

"Erst mal vielen Dank für das Kompliment – 30 Jahre, ich noch nicht geboren. Ich stehe tatsächlich schon fast 40 Jahre auf der Bühne. Mit den Funky Marys noch nicht ganz so lange, aber als Einzelsängerin fast 40 Jahre."

Du bist Frontfrau der "Funky Marys" und Sängerin bei der Swing-Formation "Kölsches Rattepack", hier mit Mädels, da mit Jungs, hier im Minirock, da in großer Robe, hier Champagner, da Schabau. Wann schlägt denn Dein Herz lauter?

"Da gibt es tatsächlich kein lauter Schlagen, da gibt es kein das eine ist schöner als das andere. Die Gesamtheit macht es für mich aus. Ohne das eine würde mir das andere fehlen und umgekehrt auch. Es gehört einfach zusammen."

Ich bin ja auf der Bühne der Bär, ich darf also auch ein kleines Bäuchlein mit mir rumtragen. Aber ihr seid alle schön und schlank. Was esst ihr denn an Karnevalstagen so zwischendurch? Der Drive-In fällt dann wohl aus, oder?

"Wir haben 1a-Deluxe-Catering von Mama Schönenborn für den ganzen Bus. Wir fahren mit unseren Jungs zusammen im Bus. Da gibt es Brötchen, die sind tatsächlich pro Person beschriftet. Da steht Leberwurst mit Gürkchen und Lachs mit Ei und so weiter drauf. Da hat jeder schon mal drei bis vier Brötchen pro Tag. Und ansonsten wir alles, was nicht niet- und nagelfest ist, verzehrt. Von Chips über natürlich auch der Drive-In, logisch."

Du hast im November einen offenen Brief über "Angst-Räume in Köln" verfasst. Dieser Brief ging durch alle Medien. Das lustige Mädchen zeigte plötzlich öffentlich "Haltung". Da waren einige überrascht. Was war deine Motivation?

"Meine Motivation? Das ist eine sehr gute Frage. Ich habe mir gedacht, ich bin das einfach meinen Leuten schuldig, darüber mal öffentlich zu sprechen. Denn ich habe eine Sprache, die man in der Öffentlichkeit hört. Ich habe eine Funktion, dadurch auch eine gewisse Verantwortung. Und das habe ich zum Anlass und zur Motivation genommen zu sagen: Ok, man hört mir zu, dann sage ich auch mal was."

Mehr zum Thema

Stand: 08.02.2018, 00:00

Weitere Themen