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Spaziergang um die Tüshaus-Mühle in Dorsten

Die Tüshaus-Mühle wurde 1615 erbaut. Heute ist sie ein Museum, das jeden zweiten Sonntag im Monat öffnet. Darüber hinaus können auch individuelle Führungen gebucht werden.

Wanderwege und Spazierrouten um die Mühle

Nicht nur ein Abstecher zur Mühle lohnt, rund um die Mühle sind mehrere Wander-Routen und Spazier-Wege ausgeschildert.

Nicht nur ein Abstecher zur Mühle lohnt, rund um die Mühle sind mehrere Wander-Routen und Spazier-Wege ausgeschildert.

Auch einen barrierefreien Rundweg für sehbehinderte Menschen gibt es, mit Info-Stationen in Blindenschrift.

Umrankt von wildem Wein hat die Mühle etwas Verwunschenes. Erbaut wurde sie 1615 als Walkmühle; die Schafbauern der umliegenden Höfe brachten seinerzeit ihre Wolle hierher zur Weiterverarbeitung, zum sogenannten Walken (kontrolliertes Verfilzen).

Hinteransicht der Tüshaus-Mühle.

Eingang zum heutigen Museum; während der Öffnungszeiten wird die alte Technik erklärt und es gibt es auch Mühlen- (Vor-)Führungen.

Viele der alten Maschinen sind auch heute noch funktionsfähig.

Die alten Mühlsteine im Keller.

In dieser Rüttel-Maschine wurde einst das Mehl gesiebt.

Das alte Backhaus direkt vor der Mühle.

Wunderbar entspannen kann man am romantischen Mühlteich.

Die Beschilderung lässt noch erahnen, dass es hier seinerzeit eine ausgedehnte Heidelandschaft gab. Heute prägt ein Eichen- und Kiefernwald das Bild.

Immer wieder gibt es am Wegesrand lehrreiche Infotafeln (auch in Blindenschrift).

Wer mag, kann abbiegen auf idyllische Pfade, die sich wie ein rechtwinkliges Raster durch das Waldgebiet ziehen. Hintergrund: Das Land war über Jahrhunderte Gemeinschafts-Besitz, wurde dann zwischen den umliegenden Höfen aufgeteilt. Kleine Wege und Erdwälle markieren bis heute die einstigen Parzellen.

Im Unterholz blüht an vielen Stellen noch Heidekraut; Überbleibsel der einstigen Heidelandschaft.

Zurück geht es über eine Allee, alle zehn Meter sind hier die sogenannten "Bäume des Jahres" angepflanzt und beschrieben.

Seit 1989 kürt ein Kuratorium jedes Jahr eine Baumart zum "Baum des Jahres". So soll Sensibilität für ein lebendiges Kulturgut geschaffen werden.

Stand: 28.08.2022, 00:00 Uhr