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Misteln: Pflanzen zwischen Himmel und Erde

Besonders im Winter sind sie in unbelaubten Bäumen gut zu erkennen: dicke Kugeln aus Misteln. Sie wachsen auf alten Bäumen und sind als Weihnachtsdekoration beliebt. In Nordrhein-Westfalen gibt es sie in etlichen Regionen, unter anderem im Naturschutzgebiet Bröggel bei Lippetal-Herzfeld.

In Lippetal-Herzfeld hängen die dicken Mistelkugeln in alten Pappeln, die an einem Bach wachsen.

Die Misteln bohren sich in die Bäume ein und zapfen Wasser und Salz für sich ab. Deswegen können sie ohne Wurzeln im Boden leben.

Ein Prachtexemplar. In den USA und in England gibt es den Brauch, Mistelzweige in den Türrahmen zu hängen. Küssen da drunter soll Glück bringen.

Der Bröggelbach fließt an dem Naturschutzgebiet entlang und hat ihm den Namen gegeben.

Die weiten Felder sind typisch für die Börde bei Lippetal.  

Die immergrünen Misteln haben es selbst zu literarischen Ehren gebracht: In den Asterix-Bänden erntet der Druide Miraculix Misteln für den legendären Zaubertrank.

Im Naturschutzgebiet Bröggel wachsen alt Bäume: Knorrige Eichen, Buchen und auch die Pappeln, auf denen die Misteln wachsen, haben schon viele Jahre hinter sich.

Durch das Naturschutzgebiet Bröggel bei Herzfeld führen viele Wege unterschiedlicher Länge.

Wald, weite Felder und die Misteln als Pflanzen zwischen Himmel und Erde – ideal für einen Weihnachtsspaziergang.

Auch in alten Apfelbäumen machen sich die Misteln breit.

Stand: 22.12.2021, 15:54 Uhr