Landschaftspark Duisburg-Nord

Bis 1985 wurde hier Rohstahl produziert. Heute bietet das einstige Werksareal auf einer Fläche so groß wie 180 Fußballfelder idyllische Gärten, große Wiesen, Wasserflächen, Spiel- und Sportplätze sowie jede Menge Industriekultur.

Landschaftspark Duisburg-Nord

Das frühere Hüttenwerk ist heute lebendiger denn je: In den ehemaligen Werkshallen gibt es Veranstaltungen, im alten Gasometer entstand ein Tauchsportzentrum. In den Erzlagerbunkern wurden alpine Klettergärten geschaffen, die Gießhalle wurde zum Hochseilparcours und ein erloschener Hochofen wurde zum Aussichtsturm ausgebaut.

Das frühere Hüttenwerk ist heute lebendiger denn je: In den ehemaligen Werkshallen gibt es Veranstaltungen, im alten Gasometer entstand ein Tauchsportzentrum. In den Erzlagerbunkern wurden alpine Klettergärten geschaffen, die Gießhalle wurde zum Hochseilparcours und ein erloschener Hochofen wurde zum Aussichtsturm ausgebaut.

Die alten Kühlbecken sind inzwischen ein Biotop, in dem üppige Wasserpflanzen gedeihen. Alle Becken werden heute durch Regenwasser gespeist, das aufgefangen und in einem vernetzten Wassersystem in die alte Emscher geleitet wird.

Die "Piazza Metallica" – angelegt als Kunstobjekt aus tonnenschweren, massiven Eisenplatten. Die Platten dienten früher als Auskleidung der Gießhalle.

Gleich nebenan ist in den ehemaligen Erzlager-Bunkern ein Klettergarten entstanden, der vom Deutschen Alpenverein betrieben wird.

Die Kinder-Kletterwand.

Das "Gipfel-Kreuz" auf dem "Monte Thysso". Hier sind 38 Meter über Normal 0 erreicht.

In den Anlagen kann man nicht nur klettern; wer will, kann auch durch die Bunker durchrutschen – auf dieser Riesen-Röhren-Rutsche.

Eine Brücke führt über die "alte Emscher". Dieser renaturierte Altarm durchfließt den Landschaftspark auf einer Länge von mehr als drei Kilometern.

Die Emscher-Promenade bietet mehrere Möglichkeiten zum Spazieren. Entweder direkt am Flussufer entlang oder über einen Hochsteg.

Blick vom Hochsteg auf den "Monte Schlacko" im Hintergrund und auf die unter dem Steg liegenden Bunkergärten.

Jedes dieser Gärtchen ist anders angelegt und bietet einen wunderbaren Rückzugsort mit ganz eigener Atmosphäre.

Kunst und Natur im Zusammenspiel – die "Farnspirale" in einem der Bunkergärten.

Sprichwörtliches "Highlight" eines Parkspaziergangs ist der Aufstieg auf den Hochofen 5. Der 70 Meter hohe Koloss ist begehbar – wenn man denn 252 Treppenstufen bewältigt.

Schon beim Treppensteigen gibt es immer wieder spannende Ein- und Ausblicke.

Atemlosigkeit wird mit einem traumhaften Panorama belohnt – von der Aussichtsplattform genießt man einen großartigen Rundumblick über das Parkareal, die Stadt Duisburg und weite Teile des Ruhrgebiets.

Stand: 07.01.2023, 00:00 Uhr