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Himmelssäulen: Zu Besuch bei den größten Lebewesen des Sauerlandes

Himmelssäulen: Zu Besuch bei den größten Lebewesen des Sauerlandes

Vor 130 Jahren schickte die Forstverwaltung vier Kilo Douglasien-Samen ins Sauerland. Die Förster sollten testen, ob die Bäume aus Nordamerika im Glindfeld gut gedeihen. Es hat geklappt: Die Douglasien sind 63 Meter hoch und wachsen 50 Zentimeter pro Jahr.

Uriger Wald bei Glindfeld

Buchen, Weißtannen oder Eichen – der Weg durch den Gut Glindfelder Forst zu den Himmelssäulen führt durch uralten Wald.

Buchen, Weißtannen oder Eichen – der Weg durch den Gut Glindfelder Forst zu den Himmelssäulen führt durch uralten Wald.

Gut Glindfeld, ehemals Teil eines Klosters, wirkt wie ein Märchenschloss.

Der Gutshof, der im Jahr 1298 erbaut wurde, ist von einer dicken Mauer umgeben.

Wer fragt, darf sich Gut Glindfeld ansehen. Heute finden dort Veranstaltungen statt und man kann Räume zu verschiedenen Anlässen mieten.

Die Douglasien im Glindfelder Forst wurden vor 130 Jahren gepflanzt – ein Test, ob die Nordamerikaner hierzulande gedeihen. Wer unter den Douglasien steht, kann das Ende kaum sehen.

Die Förster haben die 38 Douglasien eng gepflanzt. Nun stehen sie wie Säulen in einer Kathedrale.

Die Himmelssäulen werden als Seelenort bezeichnet - hier soll der Wanderer zur Ruhe kommen.

Hinweis zu den Himmelssäulen: Die 130 Jahre alten Douglasien sind die größten Lebewesen im Sauerland.

Wer an den Himmelssäulen entlang geht, sollte allerdings fit sein, denn ab und zu ist Klettern angesagt.

Stand: 27.11.2019, 16:43 Uhr