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Zu Fuß durch das Sonnensystem – Spaziergang auf dem Planetenweg in Bochum-Langendreer

Nie ist man den Sternen näher als bei diesem Spaziergang, der nach ca. zwei Kilometern auch noch ein tolles Ziel hat: den Ümminger See, ein beliebtes Naherholungsgebiet in der Ruhrstadt.

Start ist mitten im Volkspark Langendreer an der "Sonne" – auf Schautafeln gibt es Hintergrundinformationen zu allen Planeten.

Im Maßstab 1:2,6 Milliarden ist man als Spaziergänger hier in zehnfacher Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Die Planeten Merkur, Venus und Erde hat man dabei in kürzester Zeit passiert, sie liegen sehr nah beieinander.

Unser Heimatplanet wäre nur ein murmelgroßes Kügelchen; demnächst sollen an den Schautafeln auch noch solche 3D-Planetenmodelle installiert werden.

Der Weg führt quer durch den Volkspark zu einem Rosenrondell. Hier findet sich der Jupiter.

Planet Jupiter im 3D-Modell – der Bochumer Jens Haun ist Hobby-Astronom und Initiator des Planetenwegs; er hat das Projekt mit Schülern aus dem benachbarten Lessing-Gymnasium umgesetzt.

Aus dem Park heraus geht es vorbei an Saturn und Uranus durch eine Schrebergartensiedlung. Die Abstände der einzelnen Planeten werden jetzt deutlich größer.

Der Planetenweg führt nun immer entlang des Langendreer Bachs.

Das Flüsschen mündet schließlich im Ümminger See.

Ein Reiher hält am Ufer nach Fischen Ausschau  - der See bietet zahlreichen Wasservögeln ein gutes Nahrungsangebot.

Zahlreiche Bänke laden immer wieder zum Ausruhen und Verweilen ein.

Am Südufer des Ümminger Sees befindet sich nach insgesamt rund zwei Kilometern Planet Neptun als letzte Station des Planetenwegs. Wer mag, kann hier einen weiteren Spaziergang rund um den See beginnen.

Alternativ kann man auch einfach Verweilen, den Blick über den See genießen und vielleicht mit dem Fernrohr die Natur beobachten.

Stand: 07.01.2022, 17:34 Uhr