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Lichtkunst trifft Historie – "Lumagica"-Adventsspaziergang auf der Hattinger Henrichshütte

Wo einst Eisen und Stahl produziert wurden, leuchten jetzt 300 Lichtobjekte und interaktive Lichtinstallationen durch die Nacht. Auf einem zwei Kilometer langen Rundweg erzählen sie die Geschichte des einstigen Hüttenwerks.

Lumagica in Hattingen

Ein stimmungsvoller Advents-Spaziergang über das Außengelände des heutigen Industriemuseums, der inspiriert ist von den vier Elementen, aus denen die Rohstoffe für die Eisen- und Stahlproduktion kommen.

Ein stimmungsvoller Advents-Spaziergang über das Außengelände des heutigen Industriemuseums, der inspiriert ist von den vier Elementen, aus denen die Rohstoffe für die Eisen- und Stahlproduktion kommen.

Besucher werden durch den thematischen Lichtparcours geleitet vom Museums-Maskottchen, einer Ratte. Sie ist schon lange fasziniert vom Treiben auf der Hütte, wie die Menschen hier aus scheinbar wertlosen Steinen funkelnde Schätze, also Stahl, herstellen. Das will sie nun auch versuchen.

Zunächst geht es durch diesen Eingang in Rattes Schatzkammer, die schon mit zahlreichen leuchtenden und funkelnden Dingen gefüllt ist.

Eine Treppe (alternativ ein Aufzug) führt nach oben in den ersten Themenbereich, zum Element "Luft". Luft wurde damals in den Hochofen geblasen, um die Temperatur zu erhöhen. Außerdem wurden auch Raketenteile für die Luftfahrt produziert.

Weiter geht es über die illuminierte Erzbrücke …

… zu einem luftigen Sternenhimmel. Hier kann man an einer interaktiven Station selbst zum Lichtgestalter werden und per Knopfdruck die Farben verändern.

Ein beleuchteter Weg führt zurück zum Element "Erde", dem nächsten Themenbereich, aus dem ja die Erze und die Kohle kommen.

Hier leuchtet ein Tulpenfeld in verschiedenen Farben, auch die können an einer Mitmach-Station verändert werden.

Der Herzbaum – eine weitere interaktive Lichtinstallation.

Die Ratte hat jetzt Taucherbrille und Schnorchel angelegt – und weist den Weg in den nächsten Themenbereich "Wasser".

Durch die blau illuminierte Stahl-Allee geht es zu mystischen Unterwasser-Sounds durch das Element, das seinerzeit wichtig für die Kühlung des Hochofens war.

Wasserlebewesen – wie hier die blau leuchtenden Fische – flankieren den Weg.

Hier bewacht der Feuerdrachen den Eingang zum letzten Themenbereich. Es geht zum Element "Feuer", in die Gießhalle und schließlich (per Treppe oder Aufzug) auf den Hochofen hinauf.

Auf dem ältesten Hochofen im Revier strahlt eine künstliche Sonne und der Ausblick über das nächtliche Lichtspektakel ist atemberaubend.

Stand: 10.12.2022, 00:00 Uhr