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Sport, Spaß und Entspannung am Ufer der Ruhr

Sport, Spaß und Entspannung am Ufer der Ruhr

Im "Himmelmannpark" finden sich Sportangebote, interessante Industrierelikte, ein Veranstaltungszentrum sowie das inzwischen über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Kettenschmiede-Museum. Bei einem Spaziergang gibt es jede Menge zu entdecken, aber auch für Ruhe- und Erholungssuchende ist der Park genau richtig.

Die Fröndenberger Innenstadt

Der Spaziergang beginnt mitten in der Fröndenberger Innenstadt – von hier erstreckt sich der Landschaftspark auf dem Gelände einer einstigen Papierfabrik bis hinunter zum Ruhrufer.

Der Spaziergang beginnt mitten in der Fröndenberger Innenstadt – von hier erstreckt sich der Landschaftspark auf dem Gelände einer einstigen Papierfabrik bis hinunter zum Ruhrufer.

Schon wenige Schritte weiter ist man fernab des städtischen Treibens in einer Natur-Idylle. Der Weg führt durch die Ruhrauen an einem "Wasserfall" vorbei, einem Stau-Wehr unterhalb des nahegelegenen Kraftwerks.

Das ist der sogenannte "Ruhr-Balkon", eine hölzerne Plattform, die in den Fluss hineinragt und die Form eines Schiffes besitzt. Wer die Plattform betritt, kann einen wunderschönen Blick über die Fluss-Landschaft genießen.

Für Kinder wurde ein Extra-"Fenster", ein Guckloch, in die Stahlumrandung geschnitten. So sind die Kleinen nicht auf die Hilfe und die Arme ihrer Eltern angewiesen.

Ein idyllischer Weg durch das Grün der Ruhr-Auen.

Auf der rechten Seite liegt die Ruhr, auf der linken Seite öffnet sich hier ein kleiner See, auf dem ein Schwanen-Paar sein Zuhause gefunden hat. Im Sommer ist Nachwuchs dazu gekommen und schon ordentlich gewachsen.

Wer den kleinen See umrundet, landet wieder auf dem eigentlichen Parkgelände. Der Weg führt vorbei an Mauerresten der ehemaligen Papierfabrik. Sie gehören zum einstigen Strohlager – das Stroh der umliegenden Bauernhöfe wurde hier gesammelt, um daraus Strohpappe herzustellen.

Für Aktive gibt es auch einen Parcours mit Fitnessgeräten, außerdem eine Minigolf-Anlage (links im Hintergrund) und einen Spielplatz mit Klettergerüst (rechts im Hintergrund).

Auf jeden Fall einen Abstecher wert ist das Kettenschmiede-Museum, mitten im Park gelegen. Fröndenberg war Zentrum der Kettenproduktion. Wie die riesigen Anker- und Schiffsketten von Hand und maschinell geschmiedet wurden, wird im Museum nachgestellt.

Im Inneren des einzigen deutschen Kettenschmiede-Museums – hier wird die Geschichte der Kettenherstellung erzählt. In zwei Räumen wird das Kettenschmieden vom Rundstahl bis zur fertigen Kette demonstriert.

Im Hintergrund die letzte funktionsfähige Schmiedefeuer-Anlage in ganz Europa. Hier wird bei Führungen noch einmal das Schmiedefeuer angefacht. Jochen Hänel vom Trägerverein des Museums zeigt, wie von Hand geschmiedet wurde.

Wie ein überdimensionaler Kaffeefilter steht er am Ende des Parks, der 14 Meter hohe "Fröndenberger Trichter". Er ist inzwischen Industriedenkmal und Wahrzeichen der Stadt. Früher diente er in der Papierfabrik als Filter für Papierfaserreste.

Stand: 06.10.2019, 11:40 Uhr