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Herbstidylle am Hexenteich

Herbstidylle am Hexenteich

Von Corina Wegler

Himmel und Bäume spiegeln sich im Wasser des Hexenteichs. Er liegt im Wald bei Menden.

Spaziergang am Hexenteich

Rund um den See führt ein Weg. Der Name "Hexenteich" hängt vermutlich mit den Hexenverfolgungen zusammen. Allerdings sind hier nie Frauen, die für Hexen gehalten wurden, im Wasser ertränkt worden. Der Teich ist viel später entstanden.

Rund um den See führt ein Weg. Der Name "Hexenteich" hängt vermutlich mit den Hexenverfolgungen zusammen. Allerdings sind hier nie Frauen, die für Hexen gehalten wurden, im Wasser ertränkt worden. Der Teich ist viel später entstanden.

Spaziergänger gehen über einen dichten Teppich aus Laub, Bucheckern und Eicheln.

Im und dicht am Wasser wachsen Weiden und Erlen. Eine ganze Schar von Stockenten wohnt am Hexenteich. Fachleute appellieren: Bitte nicht füttern! Die Enten finden in der Natur genug zu fressen.

Exotische Teichbewohner: Rotwangenschildkröten sonnen sich auf Steinen, Stöcken und Seerosenblättern. Sie sind hier irgendwann ausgesetzt worden und haben sich kräftig vermehrt.

Das Gelände am Hexenteich wird auch als Skulpturenpark bezeichnet. Hier stehen Holzstelen des Bildhauers Mile Prerad. Am Ufer gibt es etliche Bänke, auf denen Spaziergänger die Idylle genießen können.

Am See gibt es viele kleine Buchten, in denen Spaziergänger auf das Wasser schauen können.

Ein griechischer Pavillon mit einer Stele aus Zypressenholz thematisiert die Geschichte der Menschen, die vor vielen Jahren als Gastarbeiter aus Griechenland nach Menden gekommen sind und hier eine Heimat gefunden haben.

Vom Wanderparkplatz am Hexenteich führen viele Wege in die umliegenden Wälder. Für jede Kondition ist eine Route dabei.

Und wer es ganz sportlich mag: Ab auf den Trimm-dich-Pfad! Den gibt es am Hexenteich auch.

Stand: 15.10.2020, 10:43 Uhr