Live hören
Jetzt läuft: The winner takes it all von Abba

Weg voller Aussichten – Spaziergang rund um die Ginsberger Heide

Weg voller Aussichten – Spaziergang rund um die Ginsberger Heide

Der Kreis Siegen-Wittgenstein ist die waldreichste Gegend Deutschlands. Sich in diesen endlosen Wäldern zu bewegen, ist schon ein Vergnügen, aber sie sich einmal von oben anzusehen, ist etwas ganz Besonderes. In Hilchenbach-Lützel kann man diese Vogelperspektive einnehmen.

Die Ginsburg eine nassauische Grenzfeste im Siegerland

Bei guter Sicht kann man von der Ginsburg aus die Hohe Acht in der Eifel sehen, außerdem das rheinische Siebengebirge.
An trüberen Herbsttagen steigt der Nebel aus den Wäldern empor, die Füchse rauchen Pfeife, sagen dann einige. Wieder andere meinen, dass die Füchse dann Kaffee kochen. Wie auch immer, den aufsteigenden Dunst zu betrachten, kann sehr stimmungsvoll und beruhigend sein.

Bei guter Sicht kann man von der Ginsburg aus die Hohe Acht in der Eifel sehen, außerdem das rheinische Siebengebirge.
An trüberen Herbsttagen steigt der Nebel aus den Wäldern empor, die Füchse rauchen Pfeife, sagen dann einige. Wieder andere meinen, dass die Füchse dann Kaffee kochen. Wie auch immer, den aufsteigenden Dunst zu betrachten, kann sehr stimmungsvoll und beruhigend sein.

Auch ein Raubritter hat auf der Ginsburg Zuflucht gefunden: Johann, genannt Hans Hübner. Er soll unterhalb der Burg unter einer Eiche begraben worden sein. Aus dem Holz dieser Eiche ist die Hans-Hübner-Bank gebaut worden. Sie steht am Wegesrand.

Die Ginsberger Heide ist ein Naturschutzgebiet. Hier wachsen Karpatenbirken, Borstgras und Weiden. Sie alle mögen den moorigen Untergrund hier. Wer den Blick hebt, der kann vielleicht einen kreisenden Rotmilan über der Heidelandschaft entdecken.

Die offene Heidelandschaft wird hier, oberhalb der Ortschaft Lützel, eingerahmt von Wäldern. Der Spaziergänger kann somit verschiedene Lebensräume von Tieren und Pflanzen entdecken. Auf der Ginsberger Heide ist es ganz still und einsam. Ideal, um zur Ruhe zu kommen.

Der Gillerbergturm steht unweit der Ginsberger Heide. Er ist 15 Meter hoch und wurde 1892 errichtet. Damals war er aufgrund seiner Stahlkonstruktion ein sehr moderner Turm. Eine Wendeltreppe führt hinauf. Ist man oben angelangt, hat man einen beeindruckenden Blick über das Siegerland, Teile Wittgensteins und schaut in den Kreis Olpe.

Auch die Ginsberger Heide ist von dort oben aus zu sehen. Im Hintergrund Douglasien, die schon einige Stürme überstanden haben. Ihre Strategie: Ihre Äste sind brüchig und reißen bei sehr starkem Wind ab. So bietet der Baum weniger Widerstandsfläche. Der Douglasie helfen auch ihre tiefen Wurzeln, wenn Stürme an ihr rütteln.

Wer rund um die Ginsberger Heide unterwegs ist, der kommt auch an der Rodelbahn von Lützel vorbei. Ein herrlicher Spaß, wenn richtig viel Schnee liegt. Sie ist ungefähr 150 Meter lang. Auch einen Skihang mit Lift gibt es hier oben.

Stand: 11.10.2019, 14:03 Uhr