Urwüchsige Pfade, beeindruckende Fernsichten und eine Eder in Schleifenform – der Ederhöhenpfad bei Bad Berleburg-Arfeld

Der Ederhöhenpfad ist ein Zubringer-Weg, der Wegabschnitte von vier Premium-Wanderwegen nutzt und deren Stärken eindrucksvoll verbindet. Auf 26 Kilometern führt der Ederhöhenpfad von Bad Berleburg nach Beddelhausen und geht hinter der Landesgrenze nahtlos auf den hessischen Ederhöhenpfad über.

Ein Rind steht auf den Wiesen rund um das Edertal bei Arfeld

Auf den Wiesen rund um das Edertal bei Arfeld und Dotzlar grasen Rinder, Schafe und Pferde. Nebel, der sich über der Eder bildet, steigt in den Morgenstunden zum Himmel hinauf. "Wandern zwischen Himmel und Eder" – mit diesem Slogan bewirbt Bad Berleburg, Nordrhein-Westfalens einziger Premium-Wanderort, den reizvollen Ederhöhenpfad.

Auf den Wiesen rund um das Edertal bei Arfeld und Dotzlar grasen Rinder, Schafe und Pferde. Nebel, der sich über der Eder bildet, steigt in den Morgenstunden zum Himmel hinauf. "Wandern zwischen Himmel und Eder" – mit diesem Slogan bewirbt Bad Berleburg, Nordrhein-Westfalens einziger Premium-Wanderort, den reizvollen Ederhöhenpfad.

Der Ederhöhenpfad ist ein Zubringer-Weg, der das Wegenetz der vier zertifizierten Top-Wanderwege rund um Bad Berleburg nutzt: Wir gehen Passagen des abenteuerlichen "Wittgensteiner Schieferpfades", wir folgen dem Verlauf der "Via Adrina", die weite Blicke bereithält, der Ederhöhenpfad nutzt Passagen der "Via Celtica", die uns mit den Zyklen der Natur verbindet, und zuletzt deckt sich der Ederhöhenpfad mit dem Weg "Bei de Hullerkeppe", der an den Wacholderheiden Dotzlars vorbeiführt.

Entweder erwandert man den kompletten Zubringer-Weg bis an die hessische Grenze oder man sucht sich eine Teilstrecke heraus und läuft z. B. rund um den Bad Berleburger Ortsteil Arfeld. Dieser Wegabschnitt hält viele Panoramen bereit und führt auch an dem einsam liegenden Hof Mühlbach vorbei.

Fernsichten wechseln sich mit Wegpassagen auf schmalen Pfaden ab. Es geht durch Buchenwälder, die im Herbst magische Farben haben. Hier riecht es nach Erde, Pilzen und Blättern. Der Boden ist federnd und unter unseren Füßen raschelt das bunte Laub.

Blick auf den Ederlauf bei Arfeld. Hier ist das Tal ganz weit – ungewöhnlich für Wittgenstein. An dieser Stelle, kurz hinter dem Café Hainbach, steht einer der sogenannten "Augensteine".

Durch zwei gebohrte Öffnungen wird unser Blick auf eine besondere Sehenswürdigkeit in der Ferne gelenkt: hier auf die denkmalgeschützte Kirche in Arfeld. Auch das Schmiedemuseum im Ort erzählt von der Vergangenheit Arfelds.

Die Landschaft in Wittgenstein befindet sich gerade im Wandel. Früher standen hier Fichtenkulturen. Der Borkenkäfer hat diese Art der Waldnutzung zunichtegemacht. Die Flächen der Fichten-Monokulturen sind weitgehend abgeholzt und liegen brach. Das dominante Gras hat sich schon überall ausgebreitet. Außerdem Holunderbüsche und Birken. Im Frühjahr werden auf diesen Flächen viele Fingerhüte stehen. Der Ederhöhenpfad führt auch über gerodete Fichtenplantagen.

Der Ederhöhenpfad hat viele Gesichter. Hier geht es über einen weichen Weg, der gesäumt ist von Laubbäumen und Koppeln. Auf diesem Abschnitt ist der Ederhöhenpfad mit der Via Adrina deckungsgleich. Der Name "Adrina" ist eine alte Bezeichnung für "Eder".

Die Eder bei Arfeld. Sie entspringt im Ederbruch, oberhalb des Erndtebrücker Ortsteils Benfe und verwandelt sich von einem schmalen Rinnsal in einen recht breiten Fluss. Bei Arfeld nimmt sich die Eder viel Zeit und macht behäbig ihre Schleifen. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur hessischen Grenze, die die Eder passiert. Sie mündet in die Fulda.

Der 26 Kilometer lange Ederhöhenpfad hält, was er verspricht: Wir werden von der Eder begleitet, bewegen uns auf luftigen Höhen mit herrlichen Fernblicken und wir wandeln auf urwüchsigen Pfaden, die durch Laubwälder führen.

Stand: 29.10.2022, 00:00 Uhr