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Unterirdische Quellen in Brilon Alme

Unterirdische Quellen in Brilon Alme

Das Mühlental mit den Almequellen bei Brilon-Alme im östlichen Hochsauerlandkreis gehört zu den größten deutschen Quellgebieten. Umgeben von alten Bäumen, Sträuchern und Wildblumenstauden sprudeln hier unterirdische Quellen und bilden Fluss und Teich.

Spaziergang: Almequellen bei Brilon

Eine Künstlerin hat für die Dorfmitte am Entenstall ein Werk aus Schieferplatten geschaffen, aus dem Quellen sprudeln. Sie nimmt damit das große Thema "Quellen" auf. Von hier aus starten die Wege zu den Almequellen.

Eine Künstlerin hat für die Dorfmitte am Entenstall ein Werk aus Schieferplatten geschaffen, aus dem Quellen sprudeln. Sie nimmt damit das große Thema "Quellen" auf. Von hier aus starten die Wege zu den Almequellen.

Wie Perlen an einer Schnur steigen die Blasen durch das Wasser hoch und bilden an der Oberfläche Kreise.

Der Weg führt an alten, knorrigen Bäumen vorbei. Das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz.

Sieht aus wie eine Schweizer Almwiese, ist aber Brilon-Alme im östlichen Hochsauerlandkreis. Wildblumen blühen in allen möglichen Farben.

Die Sträucher, Bäume und Kräuter wuchern üppig im Mühlental an den Almequellen – und über allem thronen die Buchen wie Säulen in einer Kathedrale.

Bäume wie diese alte Buche haben schon die große westfälische Dichterin Annette von Droste-Hülshoff begeistert. Sie schrieb von einer Landschaft wie aus dem Märchen, der Krone Westfalens.

Pflanzen wie der Wasserdost locken Schmetterlinge und Insekten in Scharen an.  

Die Wiesen an der Alme mit ihren vielen Blumen verströmen einen Duft nach Honig.

Das Wasser der Alme wird in einem Quellteich aufgestaut.

Hier können sich die Füße vom Spaziergang erholen. Die so genannten Baumelbänke sind so hoch, dass die Füße nicht auf den Boden kommen.

Quelle 104. Eine der wenigen Quellen, deren kristallklares Wasser oberirdisch  aus dem Wald heraussprudelt.

Das Wasser der Alme rauscht dem Dorf entgegen. Damit wird unter anderem eine Sägemühle betrieben. Auch die Landwirte dürfen sich das saubere Quellwasser abzapfen.

Ein Blick über den Quellteich, der von mehr als 100 Quellen gespeist wird.

Das Wasser im Quellteich ist klar wie eine Glasscheibe. Wer Geduld mitbringt, kann im Flüsschen Forellen beobachten.

Der 6,5 Kilometer lange Quellenweg ist mit einem „Q“ gekennzeichnet. Rund um das Quellgebiet gibt es allerdings mehrere Wanderwege unterschiedlicher Länge.

Stand: 16.07.2020, 13:14 Uhr