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Musikautorenpreis der GEMA sorgt für Verwunderung

Das Logo der GEMA und des Deutschen Musikautorenpreises

Musikautorenpreis der GEMA sorgt für Verwunderung

Die alljährliche Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte) wirft Fragen auf. Der Grund: die hohe Männerdominanz.

Der Deutsche Musikautorenpreis wird seit zehn Jahren von einer Jury verliehen, die selber aus Song-Autoren besteht.

Die diesjährige Liste der Nominierten verärgert allerdings viele. Unter den 21 Nominierten gibt es 20 Songschreiber, aber nur eine SongschreiberIN. Die GEMA begründet das mit der geringen Mitgliedschaft weiblicher Autoren von insgesamt nur 14 Prozent. Kritisiert wird allerdings auch, dass die Jury für den Preis ebenfalls ausschließlich aus Männern besteht.

Innerhalb der Branche fragt man sich: Wieso bekommen eine Alina, die beispielsweise einen Großteil ihres Repertoires als Co-Autorin selbst verfasste oder eine Elif, die 2017 ihr Debüt veröffentlichte, keinen Preis? Jetzt muss Sängerin und Autorin Pe Werner ran, die Mitglied im Aufsichtsrat der GEMA ist. Sie soll dafür sorgen, dass Autorinnen künftig mehr gefördert werden.

Stand: 09.02.2018, 13:40