Max von Thun über Promibonus

Max von Thun im Smoking bei den Salzburger Festspielen 2019

Max von Thun über Promibonus

Die Schweigers, Familie Millowitsch, die Bleibtreus, alle Schweighöfers – Schauspielerei ist oft Familiengeschäft. Das schafft aber auch ganz eigene Probleme.

Schauspieler Max von Thun hat im Interview erzählt, dass er oft nur als Sohn von Friedrich von Thun gesehen wurde: "Ich musste mir immer wieder anhören, dass ich diesen oder jenen Job nur bekommen habe, weil ich den berühmten Vater habe." Beim ersten Ferienjob stimmte das noch, "danach habe ich immer wieder den nächsten Job bekommen, weil die Leute mit mir zufrieden waren", so der 42-Jährige.

Dabei fand Max von Thun erst einen ganz anderen Job interessant. Die Arbeit als Schauspieler habe ihn zu sehr an das Auswendiglernen von Latein-Vokabeln erinnert. "Ich wollte lieber Regisseur werden: der Mann, der als letzter ans Set kommt, sich in einen Stuhl vor der Szenerie setzt und mal kurz 'Und bitte!' und 'Schnitt!' ruft.“

Aktuell sind Vater und Sohn von Thun zusammen im Kino zu sehen, in "Benjamin Blümchen".

Stand: 12.08.2019, 14:10