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Status Quo-Frontmann hat Angst

Status Quo-Musiker Francis Rossi 2016

Status Quo-Frontmann hat Angst

Er ist ein echter Rocker, aber auch ein echter Angsthase. Francis Rossi kann auf eine legendäre Rock'n'Roll-Laufbahn zurückblicken, Drogenkonsum inklusive. Der rächt sich jetzt.

Francis Rossi hat ein Loch mehr in der Nase, als er haben sollte. Weil er in seiner wilden Zeit so viele Drogen genommen hat, wurde seine Nasenscheidewand dauerhaft beschädigt. Theoretisch könnte dem 69-Jährigen geholfen werden, aber wie er jetzt verraten hat, steht er selber einer Heilung im Weg: "Ich habe zu viel Angst, um die Operation durchführen und es reparieren zu lassen."

Stattdessen nutzt er seine Verletzung, um Kindern die Gefahren von Drogen zu demonstrieren: "Ich unterhalte mich immer noch in Schulen und sage den Kindern, dass Drogen sich fantastisch anfühlen, aber dann das passiert – ich bekomme ein Wattestäbchen, stecke es durch ein Loch in das Nasenloch und biege es, damit es aus dem anderen Nasenloch kommt. Sie möchten es nicht sehen."

Rossi setzt also auf einen sehr offenen Umgang mit den Folgen seines Drogenkonsums. Den habe er in den frühen 90er Jahren komplett eingestellt und sei seitdem clean.

Stand: 25.03.2019, 12:43