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Darum ist Danny Boyle kein Bond-Regisseur mehr

Collage: (r.) Regisseur Danny Boyle und (l.) Schauspieler Daniel Craig

Darum ist Danny Boyle kein Bond-Regisseur mehr

Der 25. Teil der James Bond-Reihe kommt erst 2020 in die Kinos und wird der letzte mit Daniel Craig in der Rolle des Geheimagenten sein. Doch schon vor Drehbeginn warf der britische Regisseur Danny Boyle hin. Jetzt erklärte er, warum er keine Lust mehr hatte.

Ständiges Verschieben des Drehstarts, Änderungen am Drehbuch, Warten auf den Hauptdarsteller Craig, der zwischenzeitlich vertragsgebunden noch einen anderen Film zu drehen hatte – die Produktion von "Bond 25" stand bisher unter keinem besonders guten Stern.

Auch der Ausstieg von Regisseur Danny Boyle kostete Zeit und Geld. In einem Interview mit dem Magazin "Empire" erklärte Boyle jetzt, warum er gegangen ist. Er und sein Partner, Drehbuchautor John Fodge, hätten Differenzen mit den Produzenten gehabt. "Sie wollten den von uns eingeschlagenen Weg nicht mit uns gehen und ich bin nicht dazu bereit, die Partnerschaft mit Fodge zu brechen. Also haben die Produzenten und ich uns für die Trennung entschieden."

Gerüchten zufolge wollte Danny Boyle Daniel Craig einen spektakulären Abgang verschaffen, indem er ihn als Bond sterben lässt – das wiederum entsetzte die Produzenten. Was von Danny Boyle in dem Interview nicht dementiert wurde.

Stand: 22.03.2019, 16:40