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Astronaut Alexander Gerst im Höhlentraining

Astronaut Alexander Gerst spricht auf einer Pressekonferenz im Europäischen Astronautenzentrum über das Ende seiner jüngsten Weltraummission.

Astronaut Alexander Gerst im Höhlentraining

In Slowenien bereitet sich Raumfahrer Alexander Gerst auf spätere Ausflüge ins All vor.

Ab dem 20. September simulieren der Deutsche und fünf weitere Astronauten in einem Höhlensystem eine Weltraummission. Ziele der einwöchigen Fortbildung sind die Stärkung der Teamfähigkeit sowie die Durchführung wissenschaftlicher Experimente unter erschwerten Bedingungen. Isoliert von der Außenwelt sollen in der Dunkelheit – wie auf einem fremden Planeten - die Gegend erkundet sowie Wasser und „unbekannte Arten“ gefunden werden.

Vor acht Jahren wurde von der europäischen Raumfahrtagentur „ESA“ erstmals ein Höhlentraining durchgeführt, damals auf Sardinien. Für Alexander Gerst ist es jetzt das erste. Seit seiner Rückkehr von der Internationalen Raumstation „ISS“ im vergangenen Dezember ist er der Deutsche, der am längsten im Weltraum war: insgesamt 363 Tage in den Jahren 2014 und 2018.

Stand: 19.09.2019, 14:20