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Faszination Aquarium

Fische im Aquarium.

Faszination Aquarium

Von Anne Debus

  • Vor dem Kauf gründlich informieren
  • Nicht an der Erstausstattung sparen
  • Bei Problemen frühzeitig Fachleute fragen

Faszination Aquarium

WDR 4 Mittendrin - In unserem Alter 23.01.2021 14:56 Min. Verfügbar bis 23.01.2022 WDR 4 Von Anne Debus


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Nicht an der Grundausstattung sparen

Aquaristik ist kein billiges Hobby, zumindest nicht am Anfang. Schon vor dem Kauf der Fische braucht man einiges an Grundausstattung. Zuerst natürlich das Aquarium selbst, außerdem Beleuchtung, Filteranlage, Heizung, Wasseraufbereiter und Test-Sets für die Wasserqualität.

Dazu kommen dann noch Wasserpflanzen, natürlich die Fische selbst, Futter und meist auch noch Dekoration für das Aquarium, wie Wurzeln, Muscheln oder künstliche Höhlen. Unser Studiogast, der Aquaristik-Experte Nils Naujoks aus Dortmund, empfiehlt, mindestens 300 bis 400 Euro für die Startausstattung zu investieren. Hier zu sparen sei die falsche Stelle.

"Denn die Technik und die Ausstattung entscheidet dann ja auch darüber, wie erfolgreich das Hobby laufen wird. Ist die Ausstattung minderwertig, dann macht das Hobby auch keinen Spaß, wenn nicht alles richtig ineinandergreift und funktioniert. Und gerade das ist ja das, was wir wollen – Spaß! Es soll Freude machen!"

Vorher gut informieren

Schon vor dem Kauf sollte man sich gründlich informieren. Denn im Aquarium muss alles zueinander passen – die Fischarten zueinander und zur Größe des Aquariums, die Beleuchtung zum Aufstellort und zur Bepflanzung, die Deko zu den Bedürfnissen der Fische.

Neben Büchern und der Beratung im Fachgeschäft bietet sich dazu auch das Internet an: "Es gibt ganz tolle Youtube-Channels, wo es super Anleitungen und Tipps gibt," erzählt unser Studiogast Nils Naujoks. "Ich glaube, es ist noch nie so einfach gewesen wie heutzutage, an Informationen zu kommen, und zwar auch hochwertige Informationen."

Rechtzeitig Rat suchen, wenn Fische krank wirken

Wenn die Fische schon an der Oberfläche treiben, ist es meist zu spät. Gerade Anfänger sollten  bereits Fachleute um Hilfe bitten, wenn sie auch nur eine kleine Veränderung an den Tieren bemerken, rät Nils Naujoks. "Das Schwierige ist meistens gar nicht, die Fische zu behandeln. Sondern das Schwierige ist für den Anfänger, überhaupt zu erkennen, dass hier etwas nicht in Ordnung ist."

Und dann dränge die Zeit. Rat und Hilfe bekomme man im Zoofachhandel oder bei Zierfisch-Vereinen. "Da ist es dann immer ratsam, ein Foto mitzubringen. Oder heute im Smartphone-Zeitalter auch einen kurzen Videoclip von den Tieren, wenn man da ein Problem festgestellt hat."

Entscheidend sei es, sich frühzeitig Hilfe zu holen, so unser Studiogast. "Nicht zu lange warten, dann kann man auch normalerweise immer etwas tun. Es gibt immer eine Möglichkeit!"

Stand: 22.01.2021, 10:09