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ABBA – Die Grand Prix-Sensation

ABBA

ABBA – Die Grand Prix-Sensation

Von Horst Senker

Als am 6. April 1974 der Eurovision Song Contest in Brighton ausgerichtet wird, schicken einige Länder bereits gestandene Künstler ins Rennen. Der schwedische Kandidat ABBA hingegen ist weitestgehend unbekannt – noch.

Hinter ABBA stecken Agnetha, Benny, Björn und Annifrid. Mit "Waterloo" gehen sie 1974 mit Startnummer acht in den Wettbewerb um den Grand Prix Eurovision. Der Auftritt von ABBA ist von Anfang bis Ende durchgestylt. Der Dirigent betritt als Napoleon verkleidet die Arena. Und ABBA siegt mit "Waterloo" überlegen im Dome von Brighton.

ABBA bleibt kein One-Hit-Wonder

Ein Grand-Prix-Sieger, der es endlich mal drauf hat, ganz Europa zu begeistern und später auch die übrige Welt. Fans und Experten sind sich einig. Ein Sieg auf Plateauschuhen und in geckigen Klamotten, bunt, grell und eingängig.

1973 bei der schwedischen ESC-Vorrunde Melodiefestivalen ist ABBA schon mit von der Partie gewesen als Björn, Benny, Agnetha und Anni-Frid. Mit "Ring Ring" landen die vier damals auf Platz Drei. Ein Jahr später liefert die Industrie vom Siegerlied "Waterloo" auch eine deutsche Version.

Der ganze Stolz Schwedens

Im November 1982 blickt ABBA auf eine Weltkarriere zurück. Bandmitglied Björn erklärt, dass die Band selber ihres Glückes Schmied gewesen ist. Einen Monat später tritt das Quartett zum letzten Mal gemeinsam auf.

Heute gibt es das ABBA-Museum in Stockholm, das ABBA-Musical "Mama Mia", das sogar verfilmt wurde, und mehr als zwei Dutzend Welthits.

Stand: 29.04.2021, 13:53