Nik Kershaw

Nik Kershaw

WDR 4 präsentiert in Bochum

Nik Kershaw

Live 2018 – special guest: Robin Beck

Nik Kershaw verkörperte mit seinen Songs und seinem Look die 80er Jahre. Mit "I Won't Let The Sun Go Down" stürmte er 1984 in die Hitparaden. Der Sohn eines Architekten und einer Opernsängerin traf mit seinen Songs und seinem Sound den Nerv der Zeit und schaffte mit "Wouldn't It be good" 1984 seinen internationalen Durchbruch. Sein Debütalbum "Human Racing" erlangte Platinstatus.

Es folgten erfolgreiche Tourneen und weitere Hits wie "The Riddle". 1985 trat Nik unter anderem bei dem von Bob Geldof und Midge Ure organisierten "Live Aid" Konzert auf. Nach weiteren Alben entschied er, sich 1989 aus dem Rampenlicht zu verabschieden und arbeitete im Hintergrund als Song-Writer und Produzent. Unter anderem mit Cliff Richard, Bonnie Tyler, Ronan Keating, Jason Donovan, Nick Carter, Michael W. Smith, Connah Reeves, Colin Blunstone, Petula Clark, Gary Barlow, The Hollies, Elton John oder Tony Banks (Genesis).

Doch Nik Kershaw, der am 1. März 2018 60 Jahre alt geworden ist, zieht es selbst immer wieder auf die Bühne. Bei seinen Konzerten hat er nicht nur seine alten Hits, sondern auch aktuelle Songs mit im Gepäck. Als Special Guest wird ihn die Sängerin Robin Beck begleiten.

Nik Kershaw
Datum: Freitag, 27.07.2018
Ort: Christuskirche
Platz des europäischen Versprechens
44787 Bochum
Beginn: 21.00 Uhr
Einlass: 20.00 Uhr
Karten:

Karten erhältlich

An allen bekannten Vorverkaufsstellen

Nik Kershaw wird 60

Von Ingo Neumayer

So klangen die 80er – und so sahen sie auch aus: Nik Kershaw verkörperte mit seinen Songs und seinem Look dieses ganz besondere Jahrzehnt. Am 1. März 2018 wird er 60 Jahre alt.

Nik Kershaw

Wenn der Vater Flötist ist und die Mutter Opern singt, ist der Weg ja schon vorgezeichnet. Auch bei Nicholas David Kershaw: Als Teenager bringt er sich selbst das Gitarrespielen bei, später singt er in diversen Undergroundbands in seiner englischen Heimatstadt Ipswich.

Wenn der Vater Flötist ist und die Mutter Opern singt, ist der Weg ja schon vorgezeichnet. Auch bei Nicholas David Kershaw: Als Teenager bringt er sich selbst das Gitarrespielen bei, später singt er in diversen Undergroundbands in seiner englischen Heimatstadt Ipswich.

1983 erscheint Kershaws erste Single namens "I Won't Let The Sun Go Down On Me". In seiner britischen Heimat nur mäßig erfolgreich, geht die Nummer in Skandinavien, der Schweiz und auch in Deutschland durch die Decke.

Mit den folgenden Singles "Wouldn't It Be Good" und "Dancing Girls" kann Kershaw seine Popularität noch steigern. Doch nicht nur seine schön eingängigen Popsongs, auch sein Look überzeugt. Die Frisur kombiniert die damals beliebten Modelle "Igelbürste" und "Vokuhila" ...

... bei den Klamotten dominieren weit geschnitten Pastell-Arrangements, die – Frechheit siegt! – ohne Oberteil unter dem Knittersakko getragen werden.

Ob mit Socken ...

oder ohne: Kershaw gibt immer eine gute Figur ab.

Auch sein zweites Album, das 1984 erscheint, läuft spitze: Mit Hits wie "The Riddle" oder "Wide Boy" etabliert er sich ganz oben in den Charts.

1985 ist Nik Kershaw auf dem Gipfel seines Erfolgs. Er spielt ausverkaufte Shows, seine Videos laufen im Musikfernsehen rauf und runter, selbst in Amerika schafft er es in die Charts. Und Elton John bittet ihn, bei dessen Hit "Nikita" Gitarre zu spielen.

Auch beim legendären Live-Aid-Konzert am 13. Juli 1985 ist er mit von der Partie. Kershaw geht direkt vor Sade und Sting auf die Bühne des Londoner Wembleystadions und spielt vier Songs.

Doch schon ein Jahr später wendet sich das Blatt: Kershaws drittes Album, "Radio Musicola", kommt zwar bei der Kritik gut an, verkauft sich aber schlecht. Radiotaugliche Hitsingles finden sich keine darauf. Dasselbe gilt für das Album "The Works", das 1989 erscheint.

Kershaw gönnt sich eine längere Pause und taucht in der Folge nur noch sporadisch und eher im Hintergrund im Musikgeschäft auf: hier ein Gastauftritt bei Genesis-Keyboarder Tony Banks, dort eine Komposition für die Hollies und Chesney Hawkes.

Comebacks und eigene Auftritte gibt es zwar auch immer wieder, aber nur nach dem Lustprinzip. Tatsächlich hat es Kershaw auch gar nicht mehr nötig: Als einer der wenigen Stars der 80er hat er seine Hits komplett selbst geschrieben.

Da Songs wie "The Riddle" oder "Wouldn't It Be Good" auch heute noch regelmäßig im Radio laufen, muss er sich also um seine Rente keine großen Sorgen machen. Und auch eine rauschende Geburtstagsfeier dürfte drin sein, wenn er am 1. März 2018 60 Jahre alt wird. Wir gratulieren!

Stand: 01.03.2018, 16:09

Weitere Themen

Mai 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31

Ergebnis für ausgewählten Monat anzeigen