Live hören
Jetzt läuft: Love burns von Black Rebel Motorcycle Club

Albert Hammond – Songbook Tour 2019

Albert Hammond auf der Bühne

WDR 4 präsentiert am 02.08.2019 in Köln

Albert Hammond – Songbook Tour 2019

Mit den Ohrwürmern "It Never Rains in Southern California", "The Free Electric Band" und "Down By The River" gelangen Albert Hammond gleich drei Riesenhits in den 70er Jahren.

Dass der Sänger längst Mitglied der elitären Songwriters‘ Hall Of Fame ist, liegt aber auch an den unzähligen Hits, die er im Laufe seiner über 50-jährigen Karriere für andere Künstler schrieb, wie etwa "The Air That I Breathe" (The Hollies), "One Moment In Time" (Whitney Houston) oder "Nothing’s Gonna Stop Us Now" (Starship).

Auf der aktuellen "Songbook"-Tour stehen die Lieder und Welthits im Mittelpunkt, die ihn mit über 360 Millionen verkauften Platten zu einem der erfolgreichsten Künstler unserer Zeit machen. Die Fans dürfen sich auf eine über zweistündige Reise durch die Popgeschichte freuen.

Albert Hammond, Köln, 02.08.2019

Datum: Freitag, 02.08.2019
Ort: Open Air
Roncalliplatz
50667 Köln
Beginn: 20.00 Uhr
Einlass: 19.00 Uhr
Karten:

Karten erhältlich

Tickets:
An allen bekannten Vorverkaufsstellen

Hits wie am Fließband: Albert Hammond wird 75

Von Ingo Neumayer

In den 70ern wurde Albert Hammond mit Songs wie "It Never Rains in Southern California" zum Star, später schrieb er Welthits für Whitney Houston und Starship. Heute wird er 75.

Geboren am 18. Mai 1944 in London, zogen die Hammonds kurz nach Alberts Geburt nach Gibraltar. Schon als Teenie hatte Albert seine ersten Auftritte, Mitte der 60er zog er nach London. Der Plan war klar: eine Karriere als Musiker.

Geboren am 18. Mai 1944 in London, zogen die Hammonds kurz nach Alberts Geburt nach Gibraltar. Schon als Teenie hatte Albert seine ersten Auftritte, Mitte der 60er zog er nach London. Der Plan war klar: eine Karriere als Musiker.

Schon als Komponist für andere Künstler konnte Hammond die ersten Erfolge verbuchen. "Little Arrows", das er für Leapy Lee schrieb, wurde 1968 zu seinem ersten Top-Ten-Hit in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Anfang der 70er zog Hammond in die USA, um seine Karriere im Rampenlicht zu forcieren. Statt nur für andere zu schreiben, wollte er selbst auch ein bisschen Ruhm und Glanz abbekommen. Das klappte auf Anhieb: "It Never Rains In Southern California" wurde 1972 zu einem weltweiten Hit.

Mit Songs wie "The Free Electric Band" oder "Down By The River" ging die Erfolgsserie für Hammond weiter.

Vor allem in Deutschland wurde (und wird) Hammond sehr geschätzt. Auch in Ilja Richters berühmt-berüchtigter Sendung "Disco" war er zu Gast.

Mitte der 70er erlebte der Sänger Albert Hammond eine kleine Flaute. Die Songs, die er schreibt, waren aber dennoch in aller Munde: "The Air That I Breathe" von den Hollies wurde genauso zu einem Hit wie "When I Need You" von Leo Sayer.

In den 80ern sind Hammonds Talente als Songwriter wieder mehr gefragt. Er schreibt Lieder für Chicago, Julio Iglesias, Tina Turner oder Diana Ross. Auch "Don't Turn Around" (Ace Of Base) und "Nothing's Gonna Stop Us Now" (Starship) stammen aus seiner Feder. Der bekannteste seiner Songs wird 1988 zur offiziellen Olympia-Hymne: "One Moment In Time", gesungen von Whitney Houston.

Nachdem es in den 90ern etwas ruhiger um Hammond wurde, nahm seine eigene Karriere im neuen Jahrtausend wieder Fahrt auf. Vor allem in Europa hielten ihm viele Fans die Treue. Also ging er dort regelmäßig auf Tour: Mal mit dem "American Songbook" im Gepäck, mal mit einem ganzen Orchester als Begleitung.

Das musikalische Talent liegt bei den Hammonds offenbar in den Genen: Sein Sohn Albert Junior sorgte ab 2001 mit den Strokes für Furore. Die Band aus New York galt als hauptverantwortlich für die Renaissance des Gitarrenrock zu Beginn des neuen Jahrtausends.

Dass Hammond am Samstag (18.05.2019) 75 Jahre alt wird, spielt offenbar keine große Rolle für ihn. Er ist fit, agil und auch weiterhin Teil des großen Musikzirkus. Im Sommer kommt er mal wieder auf Deutschlandtour; unter anderem spielt er am 2. August auf dem Kölner Roncalliplatz, präsentiert von WDR 4.

Rückblick: Albert Hammond mit Kammerchor und Sinfonieorchester in Wuppertal

Von Markus Rinke

"Albert Hammond in Symphony" heißt der besondere Teil der Tour 2018. Am 25. und 26. Mai 2018 spielte der Musiker mit dem Sinfonieorchester Wuppertal und dem Chor Amici Del Canto in der wunderschönen Historischen Stadthalle.

Albert Hammond mit Sinfonieorchester in Wuppertal

Albert Hammond singt in Wuppertal seine Hits aus 50 Jahren, und er singt mit ganz großer Leidenschaft.

Albert Hammond singt in Wuppertal seine Hits aus 50 Jahren, und er singt mit ganz großer Leidenschaft.

Denn neben Hammonds Band ist das Sinfonieorchester Wuppertal und der Chor Amici Del Canto auf der Bühne. 2016 hat der Künstler das Album "Albert Hammond in Symphony" veröffentlicht. Darauf hat er klassische Partituren für einige seiner Welthits geschrieben. Schon zu Beginn gibt es (noch ohne) Hammond ein Medley seiner bekanntesten Lieder.

Das Orchester wird vom Dirigenten Wolfgang Rögner begleitet, der vom WDR-Moderator Klaus Fiehe interviewt wird. Rögner ist normalerweise der Chefdirigent des Leipziger Sinfonieorchesters.

Mal bombastisch, dann wieder ruhig, wie bei "Little Arrows" aber immer kraftvoll. Das ist die Musik für den Abend. Dabei fällt auf, mit welcher Leidenschaft Hammond auf der Bühne steht. "Little Arrows" war übrigens der erste große Hit für den Musiker. Das Lied hat er 1968 für Leapy Lee geschrieben.

"Es hat mich schon überrascht, dass die Stimme noch so voll da ist, und er mit dem Orchester noch so mithalten kann. Das war großartig, ein ganz fantastisches Konzert", sagt Petra, die mit ihrer Tochter in die Wuppertaler Stadthalle gekommen ist. Mona sieht das genauso. "Es war wunderbar", sagt sie, die seit Kindheit Fan ist, weil Albert Hammond immer im Auto lief und beide laut mitgesungen haben. Das haben sie dann auch am Freitagabend gemacht.

Tatsächlich fordert Hammond das Publikum immer wieder auf, mitzusingen. Bei "One Moment in Time" ist die Halle voll da.

Überraschung: Auf einmal steht Albert Hammond hinter Edith (links). Denn der Künstler geht zwischendurch ins Publikum und begrüßt viele Gäste. Nach dem Konzert ist auch Angelina überrascht: "Ich hätte nicht gedacht, dass die Stimmung so rüberkommt."

"Zu jedem Lied gibt es eine Geschichte", erklärt Hammond gut gelaunt. "To all the Girls I loved before" sei ein Lied, von dem er überzeugt war, dass es ein Hit würde. Tatsächlich floppte das Lied mehrfach, bis er es 1983 Julio Iglesias anbot und es endlich ein Hit wurde.

Daniela und Matthias sind begeistert von dem Konzert, aber auch von der historischen Stadthalle. "Die war ganz besonders gut für das Konzert", sagt der Wermelskirchener.

Die Stadthalle ist nicht nur beeindruckend schön, sondern auch für ihre außergewöhnlich gute Akustik bekannt.

"Es war eine Revolution in der Familie", sagt Ingrid, die mit Ihrer Mutter Wilhelmine das Konzert besucht hat. Es begann mit "I'm a Train" - Die Platte hat Ingrid als Jugendliche gehört und Mutter Wilhelmine ebenfalls begeistert. Ingrid ist extra aus Heidelberg angereist, Mutter Wilhelmine lebt in Siegen. "Ich bin früher ein ganz großer Fan gewesen, dann ist er ja in der Versenkung verschwunden und nach 30 Jahren wieder aufgetaucht", erklärt Ingrid. "Seitdem bin ich zu allen möglichen Konzerten gegangen und habe meine Mutter immer wieder angespitzt. Jetzt war sie schon bei drei Konzerten", erklären die Frauen. Wilhelmine ist übrigens, wir dürfen das Alter verraten, 90 Jahre alt.

Über 20 Hits spielt Hammond, viele davon hat er für und mit anderen Künstlern geschrieben, zum Beispiel Chris de Burgh, Tina Turner, Celine Dion oder Diana Ross.

Seit drei Jahren begleitet Hammond seine Band.

Der Kammerchor Amici Del Canto ist, wie das Orchester, nur bei den Auftritten in Wuppertal dabei. Die Mitglieder sind ausgebildete Schul- und Kirchenmusiker, sowie einige Laien. Normalerweise präsentiert der Chor geistliche Lieder.

Das Sinfonieorchester Wuppertal hat bereits Erfahrung mit Rock- und Pop-Stars. Nach Procol Harum (2013) und Ian Anderson, dem Frontman von Jethru Tull (2017), spielt es nun mit der dritten großen Legende. Das Publikum ist restlos begeistert, Hammond wird mit minutenlangen Standing Ovations und tosendem Beifall verabschiedet.

"Auf dieses Konzert habe ich mehr als 40 Jahre gewartet" schwärmt Martina. Sie und Ihr Mann Bernhard kommen aus Stadtlohn im Münsterland. Für Albert Hammond haben sie extra ein Fest des Schützenvereins ausfallen lassen. Aber es hat sich gelohnt, sagt Martina: "Jetzt habe ich ihn endlich live erlebt, Tränen sind geflossen, gelacht habe ich, gefreut habe ich mich, es war wunderschön."

Nach dem Konzert nimmt sich der Künstler noch Zeit für seine Fans und schreibt Autogramme.

Am 17. August 2018 ist er mit Band noch einmal in Mönchengladbach auf Schloss Rheydt bei der SommerMusik zu Gast.

Hits wie am Fließband: Albert Hammond wird 75

Von Ingo Neumayer

In den 70ern wurde Albert Hammond mit Songs wie "It Never Rains in Southern California" zum Star, später schrieb er Welthits für Whitney Houston und Starship. Heute wird er 75.

Geboren am 18. Mai 1944 in London, zogen die Hammonds kurz nach Alberts Geburt nach Gibraltar. Schon als Teenie hatte Albert seine ersten Auftritte, Mitte der 60er zog er nach London. Der Plan war klar: eine Karriere als Musiker.

Geboren am 18. Mai 1944 in London, zogen die Hammonds kurz nach Alberts Geburt nach Gibraltar. Schon als Teenie hatte Albert seine ersten Auftritte, Mitte der 60er zog er nach London. Der Plan war klar: eine Karriere als Musiker.

Schon als Komponist für andere Künstler konnte Hammond die ersten Erfolge verbuchen. "Little Arrows", das er für Leapy Lee schrieb, wurde 1968 zu seinem ersten Top-Ten-Hit in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Anfang der 70er zog Hammond in die USA, um seine Karriere im Rampenlicht zu forcieren. Statt nur für andere zu schreiben, wollte er selbst auch ein bisschen Ruhm und Glanz abbekommen. Das klappte auf Anhieb: "It Never Rains In Southern California" wurde 1972 zu einem weltweiten Hit.

Mit Songs wie "The Free Electric Band" oder "Down By The River" ging die Erfolgsserie für Hammond weiter.

Vor allem in Deutschland wurde (und wird) Hammond sehr geschätzt. Auch in Ilja Richters berühmt-berüchtigter Sendung "Disco" war er zu Gast.

Mitte der 70er erlebte der Sänger Albert Hammond eine kleine Flaute. Die Songs, die er schreibt, waren aber dennoch in aller Munde: "The Air That I Breathe" von den Hollies wurde genauso zu einem Hit wie "When I Need You" von Leo Sayer.

In den 80ern sind Hammonds Talente als Songwriter wieder mehr gefragt. Er schreibt Lieder für Chicago, Julio Iglesias, Tina Turner oder Diana Ross. Auch "Don't Turn Around" (Ace Of Base) und "Nothing's Gonna Stop Us Now" (Starship) stammen aus seiner Feder. Der bekannteste seiner Songs wird 1988 zur offiziellen Olympia-Hymne: "One Moment In Time", gesungen von Whitney Houston.

Nachdem es in den 90ern etwas ruhiger um Hammond wurde, nahm seine eigene Karriere im neuen Jahrtausend wieder Fahrt auf. Vor allem in Europa hielten ihm viele Fans die Treue. Also ging er dort regelmäßig auf Tour: Mal mit dem "American Songbook" im Gepäck, mal mit einem ganzen Orchester als Begleitung.

Das musikalische Talent liegt bei den Hammonds offenbar in den Genen: Sein Sohn Albert Junior sorgte ab 2001 mit den Strokes für Furore. Die Band aus New York galt als hauptverantwortlich für die Renaissance des Gitarrenrock zu Beginn des neuen Jahrtausends.

Dass Hammond am Samstag (18.05.2019) 75 Jahre alt wird, spielt offenbar keine große Rolle für ihn. Er ist fit, agil und auch weiterhin Teil des großen Musikzirkus. Im Sommer kommt er mal wieder auf Deutschlandtour; unter anderem spielt er am 2. August auf dem Kölner Roncalliplatz, präsentiert von WDR 4.

Stand: 03.05.2019, 09:24

Weitere Themen

Mai 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31

Ergebnis für ausgewählten Monat anzeigen