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Mark Knopfler in Köln

Mark Knopfler in Köln

Von Markus Rinke

Mit Mark Knopfler verbinden viele Menschen die Dire Straits und seine Gitarre. Dass das aber nur eine Facette ist, hat der Künstler am Montag (13.05.2019) in Köln bewiesen.

Mark Knopfler Konzert in Köln

Mark Knopfler präsentiert gut zwei Stunden in der Kölner Arena sein Können. Es ist der Start seiner Tour "Down The Road Wherever" in Deutschland. Die Halle ist ausverkauft.

Mark Knopfler präsentiert gut zwei Stunden in der Kölner Arena sein Können. Es ist der Start seiner Tour "Down The Road Wherever" in Deutschland. Die Halle ist ausverkauft.

Auf der Bühne stehen mit dem Briten zehn weitere Musiker. Sie spielen insgesamt 50 Instrumente; Knopflers Gitarren nicht mitgerechnet.

Susi und Andreas sind extra aus dem lippischen Lage nach Köln gekommen. Susi mochte vor allem die Stücke, die sie kannte. Andreas ist noch vom Konzert und der Vielfalt beeindruckt und kann und ist nach den Höhepunkten gefragt noch sprachlos: "Das war so eine Bandbreite, dass kann man gar nicht sagen."

Ob Folk mit Geige, Blues, Pop oder Rock: Mark Knopfler und seine Band spielen alles, bis hin zu südamerikansichen Klängen mit Bläsern und Kongas beim Stück "Postcards form Paraguay".

Die einzige Konstante ist Mark Knopfler mit seiner Gitarre. Er hat gleich mehrere dabei. Zwischendurch erklärt er, dass er günstige Gitarren mag, aber manchmal dürfe es auch eine sehr teure sein...

Für Susi aus Leverkusen (rechts) ist das Konzert so, wie sie es sich erhofft hat. Auch Yudita aus Köln ist zufrieden, aber: "Der Sound war klasse, es war ein bisschen wenig Gesang, es war viel instrumental". Insgesamt sei es aber super gewesen.

Genau das ist es aber, was Uli und Anja aus Pulheim an Mark Knopfler so begeistert: "Mark Knopfler ist ein superguter Performance-Künstler, es hört sich einfach großartig an", sagt Anja und ergänzt: "Er hat Klassiker neu arrangiert, dass man denkt, das kenne ich doch irgendwie. Das fand ich schon interessant." Der Höhepunkt für Uli war "Speedway at Nazareth", auch weil es anders war: "Das Arrangement mit den Bläsern, was er auch mal ändert, das ist sensationell bei den Liedern. Das ist wirklich nur schön."

Der Künstler spielt Songs aus den vergangenen 40 Jahren, darunter sechs von den Dire Straits, und mehrere vom "Local Hero"-Soundtrack. Insgesamt hat Mark Knopfler mit den Dire Straits rund 120 Millionen Platten verkauft, genauso viele kommen noch einmal als Solokünstler dazu.

"Mein Highlight war "Sailing to Philadelphia", das war das erste große Soloalbum und ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass das heute kam", sagt Tom aus Siegen (links). Das Album ist aber auch das erfolgreichste. Es stand in Deutschland auf Platz eins der Charts und hat Platin-Status. Florian aus Betzdorf hatte dagegen zwei Stunden Gänsehaut und Petra aus Neunkirchen im Siegerland hat sich vor allem über die Spielfreude der Künstler gefreut.

Tatsächlich erzählt Mark Knopfler während der Konzerts, dass er ja eigentlich in Rente gehen könnte, aber er möge die Musik zu sehr.

Offensichtlich geht es ihm dabei aber vor allem um die Musikstücke. Denn was der Brite mit dem Instrument alles anstellen kann, wir erst bei den Zugaben deutlich. Bei dem alten Dire Straits Hit "Money for Nothing" beherrscht der Gitarrensound die Halle.

Die Zugaben sind es auch, die Anita und Ron besonders gefallen haben. Ron ist vor allem Dire-Straits-Fan. Dafür sind die beiden extra aus Holland angereist.

Mark Knopfler spielt mit seiner Band auch in Amsterdam, vor allem gibt es aber noch mehrere Termine in Deutschland und sogar einen in NRW. Am ersten Juli präsentiert WDR 4 das Konzert in Oberhausen.

Stand: 14.05.2019, 10:37 Uhr