Immer wieder neue Lieder – die Sessionseröffnung mit WDR 4

Immer wieder neue Lieder – die Sessionseröffnung mit WDR 4

Von René Denzer

Darauf haben die Jecken gewartet: Elfter im Elften – die neue Session hat begonnen. Und wie: Im Großen Sendesaal hieß es wieder "Immer wieder neue Lieder" – die Sessionseröffnung von WDR 4.

Wicky

Wicky Junggeburth führte durch das musikalische Programm im Großen Sendesaal des WDR Funkhauses.

Wicky Junggeburth führte durch das musikalische Programm im Großen Sendesaal des WDR Funkhauses.

Zu Beginn begrüßte er die Tanzpaare der Kölner Traditionskorps.

Micky Brühl geht in seine 37. Session. Mit seiner Band machte er den Anfang der jecken Sause.

Unterstützt von den Närrischen Musikanten mit ihrem Dirigenten Richard "Richi" Hellenthal gab er "Jonn em Veedel ovends de Lampe an" und "Ich will mein Herz an dich verschenken" zum besten.

In T-Shirt und kurzer Hose ließen Planschemalöör "Annabella" und die "Heimat" hochleben.

Kasalla können nicht nur laut, sondern auch sanfte Töne. Neben ihrem neuen Song "Pommes und Champagner" zeigten sie bei "Immer noch do", was sie "a capella" drauf haben.

Die "wahre" Geschichte Beethovens erzählte Michael Hehn und hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

Auch dem Nachwuchs eine Chance geben: Bei WDR 4 möglich. Die Jungs von "Chanterella" dankten es mit "Stonn op dich".

Wenn die Närrischen Musikanten da sind, können wir unsere Instrumente zu Hause lassen, hatten sich die Räuber gedacht. "Kumm los jonn", "Ohne dich", "Für die Iwigkeit" und eine Kurzversion vom "Trömmelche" sangen sie.

Mit den Roten Funken waren die Höhner im Frühjahr auf Cuba. Das hat sie auch musikalisch geprägt.

Normalerweise steht Michael Müller mit seiner Band "Müller" auf der Bühne. Dieses Mal stand er alleine am Mikro – kräftig unterstützt von den Närrischen Musikanten.

Die Bläck Fööss feiern im kommenden Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Klar, dass sie bei der Sessionseröffnung von WDR 4 nicht fehlen dürfen. Von Anfang an mit dabei Erry Stoklosa (2.v.l.). Der witzelte, dass man ja schon in den 70er Jahren das Mottolied für diese Session geschrieben habe: "In unsrem Veedel".

Ebenfalls Gründungsmitglied, aber beim Sessionsauftakt musikalisch nicht dabei: Bömmel Lückerath (Mitte). Er grüßte die Gäste im Saal ...

... und holte sich einen Extra-Applaus ab.

"Darling, dich hät d'r Himmel jeschick" sang Marita Köllner und bedankte sich bei den Gästen mit "Ciao ciao, auf Wiedersehn".

EInen Auftritt mit Witz, Charme und jeder Menge Herzblut legte J.P. Weber an den Tag. Sein emotionales "Ich bin ene kölsche Jung" hielt die Jecke nicht mehr auf ihren Sitzen.

Da musste Weber, das eine oder andere Tränchen verdrücken. Wie resümierte Wicky Junggeburth nach dem Auftritt: "Dä Jung hät alles!"

Ein Blasinstrument? Das reicht bei Querbeat nicht aus.

Für den richtigen Party-Modus müssen es schon ein paar mehr sein.

Eigentlich ist Stefan Knittler dafür bekannt, große internationale Hits wie "Halleluja" ins Kölsche zu übersetzen. Aber er kann auch eigene Songs: "Doch wenn du wills".

Sven Welter von den Paveiern war natürlich nicht allein gekommen ...

Die Gründungsmitglieder Detlef Vorholt links, Bubi Brühl und Klaus Lückerath rechts von ihm hat er natürlich genauso im Schlepptau wie Schlagzeuger Johannes Gokus und Bassist Markus Steinseifer. Zusammen nahmen sie die Jecken unter anderem mit auf eine musikalische Reise "Sieben Nächte lang in Amsterdam".

Die feierten aber auch "Leev Marie" und "Jo su sin mir kölsche Jecke".

Cat Ballous 2013er Album "Lokalpatriot" beschreibt den Auftritt der Mannen um Oliver Niesen perfekt. Nachdem sie zunächst "Heimweh" hatten, legten sie mit "Et jitt kei Wood" und "König" nach.

Den musikalischen Schlusspunkt setzte Wicky Junggeburth mit den Närrischen Musikanten mit "Am Dom zu Kölle". Spaß hat es nicht nur dem Karnevalsprinz von 1993 und WDR 4-Moderator gemacht, sondern auch Dirigent "Richi" Hellenthal (r.).

Stand: 12.11.2019, 09:42 Uhr