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Live bei WDR 4: Michael Behrendt

Michael Behrendt Live bei WDR 4

Live bei WDR 4: Michael Behrendt

Sie glauben, "I Don't Like Mondays" von den Boomtown Rats sei ein Song über Montags-Morgenmuffel? Oder "Every Breath You Take" von The Police ein simples Liebeslied? Falsch gedacht.

Musikjournalist Michael Behrendt klärt in seinem Buch "I Don't Like Mondays" die 66 größten Songmissverständnisse auf. Und überraschte mit einigen Erkenntnissen sogar WDR 4-Moderatorin Janine Breuer-Kolo.

Carly Simon hütet seit 45 Jahren ein Geheimnis

Michael Behrendt ist Musikjournalist. Und als solcher hört er bei Songtexten vielleicht genauer hin als andere. Dabei fiel ihm auf, dass viele Songs und ihre Worte missverstanden oder falsch interpretiert werden. Ein Sonderfall ist hier die amerikanische Sängerin Carly Simon. Ihr "You’re So Vain" wurde im Jahr 1972 ein Riesenhit und erreichte in den deutschen Charts Platz acht. Seitdem wird gerätselt, wer denn wohl der Kerl sei, den Simon in ihrem Song "so eitel" findet. Michael Behrendt hat da seine eigenen Vermutungen.

Michael Behrendt über Carly Simon

WDR 4 Studiogäste | 18.04.2017 | 00:39 Min.

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Knutschen bei "Every Breath You Take"? – Ganz verkehrt!

Irgendwie ja traurig. Als die britische Band The Police 1983 die Ballade "Every Breath You Take" veröffentlichte, schoss der Song weltweit an die Spitze der Charts und wurde als gefühlvolles Liebeslied auch dementsprechend eingesetzt. Ob bei Knutschereien in der Jugend-Disco, bei Hochzeiten oder Liebeserklärungen - mit "Every Breath You Take" konnte man nichts falsch machen. Schließlich wollte der Charakter im Song doch seine Geliebte beschützen, ihr überallhin folgen und nur das Beste für sie. Auch hier legt Musikjournalist Michael Behrendt sein Veto ein.

Michael Behrendt über Every Breath You Take

WDR 4 Studiogäste | 18.04.2017 | 00:29 Min.

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Bruce Springsteens "Born In The U.S.A" ist ein Protestsong

Das Album-Cover des 84er-Albums zeigte Springsteen vor dem Star-Spangled Banner. Und das die Platte dann auch noch "Born In The U.S.A" hieß, führte zu einigen Missverständnissen. Bei Konzerten grölten Fans den Text lauthals mit und schwenkten die amerikanische Flagge. Sie alle hatten wohl nicht genau hingehört, denn textlich geht es um eine ziemlich saftige Kritik am Zustand der Vereinigten Staaten von Amerika. Auch diese Geschichte wird in dem Buch von Michael Behrendt erzählt.

Michael Behrendt über Born In The U.S.A.

WDR 4 Studiogäste | 18.04.2017 | 00:38 Min.

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Stand: 19.04.2017, 00:00