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Die WDR 4 Sessionseröffnung: "Immer wieder neue Lieder"

Die WDR 4 Sessionseröffnung: "Immer wieder neue Lieder"

Die WDR 4 Sessionseröffnung 2021 mit Wicky Junggeburth hat Tradition und ist für die Künstler und Bands ein wunderbares Debüt für die kommende Session. So klingen die neuen Songs der Stars des rheinischen Karnevals!

Wer bei der Sessionseröffnung "Immer wieder neue Lieder" im Funkhaus spielt, gehört zu den großen Bands im Kölner Karneval. Miljö gehört dazu. "Stellt Euch vor, Ihr seid auf einem großen Schiff und kommt zurück in den Hafen." Der eingängige Song "Noh Huss" handelt genau davon.

Wer bei der Sessionseröffnung "Immer wieder neue Lieder" im Funkhaus spielt, gehört zu den großen Bands im Kölner Karneval. Miljö gehört dazu. "Stellt Euch vor, Ihr seid auf einem großen Schiff und kommt zurück in den Hafen." Der eingängige Song "Noh Huss" handelt genau davon.

Kasalla gehört zu den am meisten gebuchten Bands, obwohl sie gerade erst rund zehn Jahre alt sind. Eins würde sich Sänger Bastian Campmann wünschen: Dass kein Unterschied mehr gemacht würde, von welcher Rheinseite jemand kommt. Davon handelt das neue Lied "Schälsickjung". "Rudeltiere" ist das zweite neue Lied, das auch das Zeug zum Partyhit hat. Dabei ist sich die Band durchaus bewusst, dass Menschen keine Rudeltiere sind; aber das ist künstlerische Freiheit.

"Du musst Bilder erzeugen", sagt J.P. Weber und lehnt es ab, Witze zu erzählen. Manchmal hart an der Grenze, immer verschmitzt: Das Publikum liebt den Redner mit der Flitsch.

"Das ist ein bisschen wie auf Eiern laufen", gesteht Auerbach-Sänger Daniel Vorholt: "Ihr seid bei der Geburt dabei, oder sagen wir besser bei der U1. Einen Auftritt hatten wir schon." "1 Million" heißt die erste Single, das Debütalbum wird im kommenden Jahr veröffentlicht.

"Hau op die Trumm" ist ein Lied darüber, das Leben zu genießen, denn schon morgen könnte alles vorbei sein. Der Song der Paveier ist so eingängig, dass das Publikum den Refrain schon beim ersten Hören mitsingt. "Ich ben Ich" ist dagegen ein ruhigeres Stück, Sänger Sven Welter erzählt, dass sein Weg nicht immer geradlinig war. Es ist aber wichtig, Selbstvertrauen zu haben und zu wissen, dass immer jemand an der Seite ist. Übrigens: Die Paveier gibt's seit 39 Jahren und noch immer sind drei Gründungsmitglieder dabei.

Die Bläck Fööss sind gerade dabei, ihr 50-jähriges Jubiläum zu feiern. Das ist wegen Corona etwas schwierig gewesen und auf die seltsame Situation geht auch das neue Lied "Fierdaach" ein. Denn es wurde vor Corona gefeiert und es wird auch nach Corona so sein, ist sich die Kult-Band sicher. "Wie fröher, nur späder" ist ein weiteres neues Lied, das mit Sicherheit auch in der Session zu hören sein wird.

Planschemalöör gehören zu den Bands, die im Karneval ganz schnell durchgestartet sind. Obwohl es sie erst seit 2018 gibt, wird die Band gefeiert, der Saal tobt, auch bei dem neuen Song "Wääch noh Huss".

Noch jünger ist die Micky Brühl Band. Das gilt aber nicht für den Frontmann, Micky Brühl steht seit 1983 auf der Bühne. Auch er hat die Corona-Zeit in einem neuen Lied verarbeitet, nämlich wie wichtig ein "Stück vun minger Heimat" geworden ist.

Zwei Lieder kommen die Swinging Funfares ohne das böse D-Wort aus. Doch bei dem neuen Titel "Allez Allez (Stadt mit D)" geht es nicht anders. Für das Kölner Publikum ist das kein Problem, die 17 Musikerinnen und Musiker werden trotzem groß gefeiert.

Cat Ballou sind auf ihre besondere Art lokalpatriotisch, meint Moderator Wicky Junggeburth zu der Gruppe. Darauf geht auch Frontmann Oliver Niesen ein: "Wir haben euch vermisst, und dafür haben wir ein Lied geschrieben". Es heißt "Oh wie schön" und sofort singt das Publikum im Klaus-von-Bismarck-Saal mit.

Mit Mut ins neue Jahr zu gehen, ist das Motto von Peter Brings. Darüber hat die Band einen Song geschrieben: "Mir sin widder do". Wer sich im Funkhaus umschaut, weiß, dass das stimmt. der Saal kocht.

"Alles hat sing Zick" ist nicht nur ein Titel der Bläck Föös und das Motto der Session 2022, es ist auch der neue Titel der Band Müller

Die Funky Marys und so tanzen sie das Lied 'Danze' leiser. Ihr neuer Titel "Marie Marie" geht aber wie gewohnt richtig gut ab.

Marita Köllner gehört zu den Institutionen des Kölner Karnevals. Sie ist im Severinsviertel in Köln aufgewachsen, war erst Büttenrednerin und ist jetzt Musikerin. Ihr neuer Titel heißt "Die Hölle von Kölle"

Einige Künstler, wie zum Beispiel Marita Köllner werden von den 'Närrischen Musikanten" begleitet.

Wieland Reissmann, Dirigent der Närrischen Musikanten, begeistert das Publikum im Klaus-von-Bismarck-Saal auch mit einem Medley bekannter Karnevalshits.

Für die Räuber gab's schon Beifall, bevor die Band gespielt hat; und zwar für das ehrenamtliche Engagement mit Konzerten für die Flutopfer. Ihr neues Lied "Alle für Kölle" bekam ebenfalls ganz viel Applaus. Es ist wieder ein Titel mit ganz viel Hit-Potenzial.

Mit "Op einmal" schlägt Rabaue recht ruhige Töne an. Es ist ein Lied über das was fehlt: "Man merkt erst, wie gut es schmeckt, wenn man es nicht mehr bekommt", sagt Alex Barth. Mit "Weil wir wieder hier sin", feiert die Band wieder den Karneval.

WDR 4-Moderator Wicky Junggeburth ist übrigens auch ein Urgestein des Karnevals. Er war in der Session 1993/94 Karnevalsprinz.

Stefan Knittler gehört zu den Interpreten, die Welthits ins Kölsche übersetzen. Und weil der das so gut macht, bekommt er dafür auch sehr häufig die Genehmigung von den Verlagen.

Es sind Szenen aus dem Leben, die Ingrid Kühne beschreibt. Sie hat sich vorgenommen, alles mit Humor zu nehmen, und das kann beim Einkauf eine große Herausforderung werden.

Wenn Thomas Cüpper, "Et Klimpermännche" historische Karnevalslieder von Willi Ostermann singt, dann schwelgt das Publikum in Erinnerungen. Cüpper hat übrigens sein Akkordeon nicht dabei, dass sei nicht nötig, wenn er von einem Orchester begleitet werde, sagt der Künstler.

Die Mädcher un Junge vum Zochwäch begleiten dieses Jahr den Sessionsauftakt.

Stand: 11.11.2021, 01:11 Uhr