"Grüne Rheinfunken" wollen Kamelle nur dosiert verteilen

Symbolbild: Ein Bonbon vom Karnevalsumzug am Vortag liegt in einer Pfütze

"Grüne Rheinfunken" wollen Kamelle nur dosiert verteilen

Von Monika Salchert

Der Karneval wird immer grüner. In Köln hat sich der erste ökologische und soziale Karnevalsverein gegründet. Dahinter steht ein Freundeskreis aus den Stadtteilen Sülz und Klettenberg.

Der Verein "Grüne Rheinfunken" möchte dafür sorgen, dass bei den Karnevalszügen weniger Verpackungsmüll anfällt. Außerdem stört es die Rheinfunken, dass so viele Süßigkeiten geworfen werden und später in der Mülltonne landen. Kamelle zum Beispiel würden die Kinder oft gar nicht mehr aufheben. Oder die meisten Süßigkeiten würden von den Eltern einkassiert und entsorgt.

Die "Grünen Rheinfunken" wollen andere Wege gehen und ihr Wurfmaterial nicht wahllos in die Menge werfen, sondern sehr dosiert verteilen.

Stand: 05.02.2020, 12:08