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Prince

Legenden: Sign o'the times – Analyse des Prince-Meisterwerks

Stand: 09.05.2022, 15:25 Uhr

Hier erleben wir ein Genie auf dem Höhepunkt seiner Kreativität: Prince nahm dieses Album, das als sein bestes gilt, fast im Alleingang auf.

Er hatte sich in sein Heimstudio in Minneapolis zurückgezogen, seine Band "The Revolution" auf Eis gelegt und ließ seinen Ideen freien Lauf, technisch unterstützt von den Wunderwerken der Zeit: dem Linn-Rhythmuscomputer und dem Fairlight-Synthesizer, mit denen er vertrackte und gleichzeitig mitreißende Songs entstehen ließ. So viele, dass er mindestens eine Dreifach-LP veröffentlichen wollte. Auf Drängen der Plattenfirma wurde daraus ein Doppelalbum, das eine immense Stilvielfalt zeigte. Von tanzbarem Funk im James Brown-Stil über psychedelischen Rock bis hin zu simplen Balladen reichte die Palette und Prince hatte sich spätestens jetzt als Weltstar etabliert, als ein Allround-Genie mit großem Ego, aber noch größerem Talent.

Warum dieses Album auch nach 35 Jahren noch faszinierend und frisch klingt, analysiert der Musikproduzent Andreas Hötter anhand von Klangbeispielen.