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Faszien-Training

Eine junge Frau waermtmit einer Faszienrolle mit Noppen auf

Faszien-Training

Von Anita Horn

Ein großer Trend zur Zeit ist das sogenannte Faszien-Training. Anita Horn aus der WDR-Sportredaktion hat's mal ausprobiert.

Sportserie: Faszien-Training

WDR 4 | 21.04.2017 | 02:50 Min.

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Was genau sind Faszien?

Faszien sind im Prinzip unser Bindegewebe, die "weißen" Fasern, die unsere Muskeln, inneren Organe umhüllen. Sie schützen und stabilisieren uns. Aber wenn man sich nicht genug bewegt, können diese Faszien auch verkleben. Das geht ganz schnell – wenn wir zu viel sitzen zum Beispiel und dann kriegen wir die Quittung: Verspannungen im Schulterbereich oder Rückenschmerzen.

Was kann man dagegen tun?

Es gibt zwei Möglichkeiten: Man kann seine Faszien durch spezielle Dehn- und Streckübungen wieder geschmeidiger machen und dadurch Verspannungen lösen. Es gibt auch viele Rücken- und Yogakurse, die die Übungen mit integrieren. Man kann aber auch spezielle Hilfsmittel benutzen, zum Beispiel eine Faszienrolle.

Was ist eine Faszienrolle?

Faszienrollen sind aus Schaumstoff und gibt gibt sie auch als Bälle in verschiedenen Größen. Damit kann man entweder ganz gezielt, punktuell, schmerzende Stellen ausrollen oder großflächig an Rücken oder Oberschenkeln arbeiten.

Wo lernt man "richtig zu rollen"?

Am besten ist es, sich die Übungen von einem Physiotherapeuten oder einem Trainer im Fitness-Studio zeigen zu lassen, der weiß, was zu tun ist. Wenn man zwei, drei Mal pro Woche zehn Minuten rollt und dehnt, bringt das schon nach wenigen Wochen einen spürbaren Erfolg. Aber um fit zu bleiben, reicht es natürlich nicht aus, nur seine Faszien zu trainieren. Da muss man schon auch noch Anderes machen, wie regelmäßig Spazieren gehen, Laufen oder Radfahren.

Stand: 21.04.2017, 00:00