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20.06.2019 | Köln | WDR 3 Geburtstagskonzert - Ô Nuit d’Amour

20.06.2019 | Köln | WDR 3 Geburtstagskonzert - Ô Nuit d’Amour

Dominique Horwitz und Berthold Warnecke feiern den 200. Geburtstag von Jacques Offenbach mit einer humorvoll-abgründigen Revue.

Dominique Horwitz blickt in die Kamera

Schauspieler Dominique Horwitz

Dominique Horwitz, Köln, 20.06.2019

Datum: Donnerstag, 20.06.2019
Ort: WDR Funkhaus Köln
50667 Köln
Beginn: 20.00 Uhr
Karten:

22,90 EUR / 11,90 EUR ermäßigt / koelnticket.de 0221-2801

Geburtstagskonzert mit dem Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz - Eine Hommage an Jacques Offenbach.

Der Titel des Abends ist Offenbachs einziger Oper entlehnt, „Hoffmanns Erzählungen“. Die Oper wurde zwar genau zu dem Opern-Welterfolg, den sich Offenbach immer ersehnt hatte – aber leider erst nach seinem Tod. Die Barkarole „Belle nuit, ô nuit d‘amour“ ist eine der berühmtesten Melodien daraus. Diese Melodie ist der Ausgansschrift der Revue von Dominique Horwitz und Berthold Warnecke. Sie spürt aus der Spottvogelperspektive des Dichters Hoffmann und seiner Muse Nicklausse dem Genie und Menschen Jakob, bekannt als Jacques, nach. Denn obwohl es über Jacques Offenbachs Leben und Werk unzählige Dokumentationen und Biografien gibt, bleibt er als Persönlichkeit doch immer noch ein Rätsel.

Aus seinem gewaltigen, über sechshundert Partituren umfassenden Œuvre ragt – unverwüstlich – vor allem eine Melodie hervor: die Barkarole "Belle nuit, ô nuit d‘amour" aus den "Contes d‘Hoffmann". Seit den 1870er Jahren zunächst als dreiaktiges Schauspiel mit Musik konzipiert, wird "Hoffmanns Erzählungen" posthum zum zeitlebens ersehnten Opern-Welterfolg.

Dominique Horwitz und Berthold Warnecke spüren in ihrer Revue "Ô Nuit d‘Amour" dem Genie und Menschen Jakob, genannt Jacques, Offenbach nach. Aus der Spottvogelperspektive (Siegfried Kracauer) des Dichters Hoffmann und seiner Muse Nicklausse – die Protagonisten aus „Hoffmanns Erzählungen“ – streifen Horwitz und Warnecke Stationen der Biographie und jüdischen Identität des zum Katholiken konvertierten Offenbach, blicken auf die Verhältnisse im Staate Napoléons III. und hinter die Produktionsmechanismen des Musiktheaters seiner Zeit und beleuchten zentrale Momente von Offenbachs Wirken als einer der einflussreichsten Komponistenpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts — auch wenn ihm Richard Wagner seine "Symphonie der Zukunft" nicht verzeihen konnte…

Dominique Horwitz
Zoltan Lantos - Violine
Peter Engelhardt - Gitarre
Kai Weiner - Klavier
Johannes Huth – Kontrabass und musikalische Leitung
Volker Reichling - Schlagzeug
Dramaturgie: Berthold Warnecke

Logo des Jacques Offenbach-Jahr 2019