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20.06.2019 | Köln | WDR 3 Geburtstagskonzert - Ô Nuit d’Amour

20.06.2019 | Köln | WDR 3 Geburtstagskonzert - Ô Nuit d’Amour

Eine Offenbachiade über den unschönen Schein des Seins. Mit Dominique Horwitz.

Dominique Horwitz blickt in die Kamera

Schauspieler Dominique Horwitz

Dominique Horwitz
Datum: Donnerstag, 20.06.2019
Ort: WDR Funkhaus Köln
50667 Köln
Beginn: 20.00 Uhr
Karten:

19 EUR zzgl. VVK-Gebühr, 9 EUR zzgl. VVK-Gebühr ermäßigt

Geburtstagskonzert mit dem Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz - Eine Hommage an Jacques Offenbach.

Logo des Jacques Offenbach-Jahr 2019

2019 wäre Jacques Offenbach 200 Jahre alt geworden. In Köln geboren, in jungen Jahren als Cellovirtuose in ganz Europa und an der Seite von Franz Liszt gefeiert, im Paris des Zweiten Kaiserreichs zum Theaterdirektor und König der Operette aufgestiegen: Jacques Offenbach passt in kein Schema, sprengt alle künstlerischen Schubladen und bleibt trotz einer Fülle an Biographien und Dokumentationen über sein Leben und Werk doch immer eines: ein großes Rätsel!

Aus seinem gewaltigen, über sechshundert Partituren umfassenden Œuvre ragt – unverwüstlich – vor allem eine Melodie hervor: die Barkarole "Belle nuit, ô nuit d‘amour" aus den "Contes d‘Hoffmann". Seit den 1870er Jahren zunächst als dreiaktiges Schauspiel mit Musik konzipiert, wird "Hoffmanns Erzählungen" posthum zum zeitlebens ersehnten Opern-Welterfolg.

Dominique Horwitz und Berthold Warnecke spüren in ihrer Revue "Ô Nuit d‘Amour" dem Genie und Menschen Jakob, genannt Jacques, Offenbach nach. Aus der Spottvogelperspektive (Siegfried Kracauer) des Dichters Hoffmann und seiner Muse Nicklausse – die Protagonisten aus „Hoffmanns Erzählungen“ – streifen Horwitz und Warnecke Stationen der Biographie und jüdischen Identität des zum Katholiken konvertierten Offenbach, blicken auf die Verhältnisse im Staate Napoléons III. und hinter die Produktionsmechanismen des Musiktheaters seiner Zeit und beleuchten zentrale Momente von Offenbachs Wirken als einer der einflussreichsten Komponistenpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts — auch wenn ihm Richard Wagner seine "Symphonie der Zukunft" nicht verzeihen konnte…

Dominique Horwitz
Zoltan Lantos - Violine
Peter Engelhardt - Gitarre
Kai Weiner - Klavier
Johannes Huth – Kontrabass und musikalische Leitung
Volker Reichling - Schlagzeug
Dramaturgie: Berthold Warnecke

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