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Rameau Reflexe (2) - 27.1.2019

Jean-Philippe Rameau

Rameau Reflexe (2) - 27.1.2019

Claude Debussy attestierte Jean-Philippe Rameau einst "Klarheit des Ausdrucks und Genauigkeit und Konzentration der Form". Der Kollege habe, so Debussy, "nicht die Sucht nach der deutschen Tiefe", brauche "nichts dick aufzutragen oder erregt zu erklären".

Sein OEuvre stelle darum "eine fast einzigartige Fundgrube" dar.
Kein Wunder, dass Rameaus Musik, das den "gallische"" Musikgeist wie kaum sonst verkörpert, nicht nur Debussy oder die Klassizisten der Groupe de Six beeinflusste, sondern noch heute inspiriert und Spuren hinterlässt.

Rameaus Musik hat viele Echos und Reflexe ausgelöst. Davon zeugt auch eine Reihe kurzer Akkordeonstücke, die jeweils auf ganz bestimmte Momente seiner Musik eingehen: von Johannes Schöllhorn, Xavier Dayer, Nadir Vassena, Fabio Nieder, Brice Pauset und Eun Hwa Cho. Sie alle haben ihre Stücke für Teodoro Anzellotti geschrieben, die der Akkordeonvirtuose im Wechsel mit Rameaus Pièces, arrangiert für sein Instrument, neu eingespielt hat.

*Xavier Dayer "Cantus 6" (2017) für Akkordeon

*Eun Hwa Cho "Les soupirs" (2018) für Akkordeon

*Nadir Vassena "Palimpseste" (2017) für Akkordeon

*Johannes Schöllhorn "Reprise" (2017) für Akkordeon

*Fabio Nieder "Superposition d'après Rameau" (2017) für Akkordeon

*Brice Pauset "Narration Hégémonique" (2017) für Akkordeon

*Jean-Philippe Rameau "Pièces de Clavecin" (Auswahl) arrangiert für Akkordeon

Teodoro Anzellotti, Akkordeon

Moderation: Martina Seeber
Redaktion: Harry Vogt

Stand: 20.12.2018, 14:09