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Hommage à Claude Debussy - 25.03.2018

Claude Debussy

Hommage à Claude Debussy - 25.03.2018

Eine Spurenlese zum 100. Todestag von Claude Debussy, der als Erfinder einer neuen, zukunftsweisenden Tonsprache gilt und wie kaum ein anderer Komponist Einfluss auf die musikalische Moderne hatte.

Seine komponierenden Nachfahren haben sich immer wieder, ganz verschieden auf ihn bezogen, Momente seiner Musik aufgegriffen und seine Gedanken weiterentwickelt. Die Generation nach 1945 wurde angesteckt von Debussys "Klangfarbendenken", von seiner Art, in hoch differenzierten und sublim korrespondierenden Strukturen zu komponieren. "Seine Position an der Schwelle zur Neuen Musik", so Pierre Boulez, "gleicht einem Pfeil, der einsam in die Höhe schießt."

Bernd Alois Zimmermann "L’après-midi d’un puck" (1949) für Klavier
Cathy Krier - Klavier

Maurice Ohana "Hommage" aus: "Tombeau de Claude Debussy" (1961-62) für Stimme, Klavier und Orchester
Sylvie Sullé - Stimme, Christian Ivaldi - Klavier
Orchestre Philharmonique du Luxemborg, Ltg Arturo Tamayo

Bernd Alois Zimmermann "Monolog" (1964) Hommage à Debussy für zwei Klaviere (Ausschnitt: Monolog VI)  
GrauSchumacher Piano Duo

György Kurtág "La fille aux cheveux de lin enragée" aus "Bagatellen op 14d"  für Flöte, Kontrabass und Klavier
Helen Bledsoe - Flöte, Florentin Ginot - Kontrabass, Ulrich Löffler - Klavier

Claude Debussy / Hans Zender "Préludes" (1991) bearbeitet für Kammerorchester

Claude Debussy / Heinz Holliger "Ardeur noire d'après Claude Debussy"  für Orchester  
WDR Sinfonieorchester, Ltg. Peter Runde l

Tristan Murail "Reflets II: High Voltage" (2014) für Orchester
WDR Sinfonieorchester, Ltg Sylvain Cambreling

Mauricio Kagel "Interview avec D." pour Monsieur Croche et Orchestre (1993-94) (Ausschnitt)
Martin Engler - Sprechstimme, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Ltg Manuel Nawri

Moderation: Bernd Künzig
Redaktion: Harry Vogt