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»Stille Himmel«. Porträt Ramon Lazkano – 17.11.2019

Ramon Lazkano

»Stille Himmel«. Porträt Ramon Lazkano – 17.11.2019

Der baskische Komponist Ramon Lazkano (Jahrgang 1968) hat in Paris und Montreal studiert. Wichtig für seine Entwicklung waren die Begegnungen mit Helmut Lachenmann, Gérard Grisey und Gérard Pesson. Seit 2002 lehrt er Orchestration an der Musikakademie in San Sebastian.

Für Ramon Lazkano stellt das unerschöpfliche Potenzial der akustischen Instrumente weiterhin eine Herausforderung dar. Die instrumentale Kultur des Impressionismus steht im Hintergrund seines Werks, aber sie wird angereichert und erweitert durch Spieltechniken der Neuen Musik. So sieht Lazkano bereits bei seinem Idol Ravel die Behandlung des Instruments als »Utensilie« vorgebildet, bei Lachenmann bewundert er die Erfindung »artifizieller Dinge« und »magischer Tricks«.

Bilder, die der Natur entnommen werden, Hommages an Bildhauer, Materialien wie Kreide oder Erde stecken den imaginären Raum seines Werks ab. Das Schaffen von Kontinuitäten, von subtilen Mischungen, von Formen, die ein Suchen eher als ein Erzählen abbilden, oft auch der Ausdruck einer gewissen Melancholie, bestimmen die sehr eigene poetische Welt der Musik von Ramon Lazkano.

Ramon Lazkano »Ortzi Isilak« (2005) für Klarinette und Orchester
Ernesto Molinari
Basque National Orchestra
Johannes Kalitzke / Leitung

Ramon Lazkano »Hitzaurre Bi« (1993) für Klavier
Alfonso Gomez

Ramon Lazkano »Egan 3« (2007) für Ensemble
Ensemble Recherche

Ramon Lazkano »Ziaboga« (2019) für Ensemble
Ensemble Intercontemporain
Matthias Pintscher / Leitung

Moderation: Martin Kaltenecker
Redaktion: Harry Vogt

Stand: 13.11.2019, 10:54