Live hören
Jetzt läuft: Allegro vivace (1) / Lieblingsstücke Schlussmusik - Sinfonie Nr. 4 A-dur op. 90 von Mendelssohn Bartholdy, Felix

Johannespassion

Leidender Jesus am Kreuz. Saint John Kathedrale in Den Bosch, Niederlande

Johannespassion

Johann Sebastian Bach führt in seinen Passionen den Leidensweg Christi mit großer Intensität vor Augen. Wir stellen am Karfreitag Bachs Johannespassion in der Neueinspielung der J. S. Bach Stiftung St. Gallen unter Rudolf Lutz vor.

Als Johann Sebastian Bach Thomaskantor in Leipzig wird, übernimmt er damit auch die Verpflichtung, jedes Jahr am Karfreitag eine große Passionsmusik aufzuführen. Für die Leipziger Bürgerschaft ist die Passionsaufführung jedes Mal ein besonderes Ereignis, denn zuvor in der Fastenzeit hatte die Kirchenmusik mehr als sechs Wochen lang geschwiegen. Im Laufe seines Lebens hat Bach vermutlich fünf Passionen geschrieben. Nur zwei sind vollständig erhalten. Eine davon ist die Passio secundum Johannem, die Bach gleich in seinem ersten Amtsjahr am Karfreitag 1724 in der Leipziger Nikolaikirche präsentiert – ein in seiner dramatischen Dichte einzigartiges Werk. Die Leidensgeschichte Jesu ist darin überwiegend so dargestellt, wie sie der Evangelist Johannes berichtet.

Johann Sebastian Bach
Johannespassion, BWV 245
Passionsoratorium

Julia Doyle, Sopran
Alex Potter, Altus
Daniel Johannsen, Tenor (Evangelist)
Johannes Kaleschke, Tenor
Peter Harvey, Bass (Jesus)
Matthias Helm, Bass (Pilatus)
Chor der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen
Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz