Live hören
Jetzt läuft: Scherzo. Allegro (2) / aus: Konzert Nr. 1 a-Moll, op. 77 für Violine und Orchester von Schostakowitsch, Dmitrij

Zazà - von Ruggero Leoncavallo

Zazà - von Ruggero Leoncavallo

"Pagliacci“ war der größte Erfolg Leoncavallos. Es gehört bis heute ins Opernrepertoire. Doch auch seine Oper „Zazà“ war lange Zeit sehr beliebt, ehe sie zu Unrecht in der Versenkung verschwand. WDR 3 sendet einen Mitschnitt aus dem Theater an der Wien.

ORF Radio-Symphonieorchester Wien

Mit seinem „Pagliacci“ schrieb Ruggero Leoncavallo Operngeschichte. Bis heute ist die zweiaktige Kurzoper ein Standardwerk im Repertoire. Doch auch mit seiner abendfüllenden Oper „Zazà“ konnte der Komponist nach der Uraufführung im Jahr 1900 in Mailand zu Lebzeiten einen großen Erfolg feiern. WDR 3 überträgt einen Mitschnitt aus dem Theater an der Wien. Ähnlich wie bei „Pagliacci“ spielt die Geschichte im schillernden Künstlermilieu. Die Hauptfigur Zazà ist ein Varietéstar in der französischen Provinz. Sie verliebt sich in den unnahbaren Milio, ohne zu wissen, dass er glücklich verheiratet ist und eine kleine Tochter hat. Dem Kind zuliebe verzichtet sie auf ihre Liebe. Auch die Oper „Zazà“ ist wie „Pagliacci“ im Stil des Verismo geschrieben. Die anspruchsvolle Partie der Zazà wird in Wien von der russischen Sopranistin Svetlana Aksenova übernommen.

Zazà: Svetlana Aksenova, Sopran
Milio Dufresne: Nikolai Schukoff, Tenor
Cascart, Sänger: Christopher Maltman, Bariton
Floriana, Sängerin / Signora Dufresne: Dorothea Herbert, Sopran
Anaide, Zazàs Mutter: Enkelejda Shkosa, Mezzosopran
Natalia, Zazàs Zofe: Juliette Mars, Mezzosopran
Bussy, Journalist: Tobias Greenhalgh, Bariton
Courtois, Impresario: Paul Schweinester, Tenor
Duclou, Regisseur: Dumitru Mădăraşăn, Bass
Marco / Augusto: Johannes Bamberger, Tenor
Totó Dufresne: Vittoria Antonuzzo, Sopran
Claretta: Ena Topcibasic, Sopran
Simona: Liliya Namisnyk, Sopran
Un signore: Patrick Maria Kühn, Tenor

Arnold Schoenberg Chor
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Leitung: Stefan Soltész

Aufnahme aus dem Theater an der Wien vom 16. September 2020

Redaktion: Richard Lorber