Ti vedo, ti sento, mi perdo - In attesa di Stradella Oper von Salvatore Sciarrino

Szene aus Ti vedo, ti sento, mi perdo

Ti vedo, ti sento, mi perdo - In attesa di Stradella Oper von Salvatore Sciarrino

An der Mailänder Scala wird das Leben des Barockkomponisten Alessandro Stradella zum Aufhänger für Salvatore Sciarrinos Betrachtungen über das Wesen der Oper.

Salvatore Sciarrinos neue Oper „Ti vedo, ti sento, mi perdo" („Dich sehen, dich spüren, mich verlieren") dreht sich um das tragische Leben des Komponisten Alessandro Stradella. Sciarrino ist nicht der erste, der dem Barockkomponisten ein Bühnenwerk widmet. Aber anders als seine Vorgänger wie Friedrich von Flotow oder César Franck beschließt Sciarrino, Stradella nicht persönlich auf der Szene in Erscheinung treten zu lassen, sondern nur durch seine Musik zu evozieren. Im Hause des Kardinals Colonna im barocken Rom erwarten eine Sängerin, ein Literat, ein Musiker, ein Chor und ein Instrumentalensemble Stradellas Ankunft. Am Ende erreicht sie statt einer versprochenen neuen Arie die Nachricht von dessen Tod. Bis dahin wird über ihn und seine Musik reflektiert - und über das, was Oper in ihrem Kern ausmacht.

Sängerin: Laura Aikin, Sopran
Musiker: Charles Workman, Tenor
Literat: Otto Katzameier, Bass
Pasquozza: Sonia Grané, Sopran
Chiappina: Lena Hasselmann, Mezzosopran
Solfetto: Thomas Lichtenecker, Countertenor
Finocchio: Christian Oldenburg, Bariton
Minchiello: Emanuele Cordaro, Bass
Giovane Cantore: Ramiro Maturana, Bariton
Chor: Hun Kim, Massimiliano Mandozzi, Chen Lingjie, Oreste Cosimo, Sara Rossini und Francesca Manzo

Orchester des Teatro alla Scala di Milano, Leitung: Maxime Pascal

Aufnahme vom 14. November 2017 aus der Mailänder Scala

Anschließend: WDR 3 Operntagebuch mit Richard Lorber

Redaktion: Richard Lorber