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Serse - Oper von Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel

Serse - Oper von Georg Friedrich Händel

„Serse“ ist Georg Friedrich Händels letzter großer Opern-Wurf – und vielleicht sein unterhaltsamster. Nach den Göttinger Händel-Festspielen 1997 hat Nicholas McGegan das Werk mit sieben Vokalsolisten und der Hanover Band maßstabsetzend eingespielt.

Gleich das erste Arioso des Titelhelden ist der Nachwelt zum Highlight der Oper „Serse“ geworden: „Ombra mai fù“ – „das Largo“ von Händel. Es steht sinnbildlich für den schlicht-empfindsamen Ton, den Händel im Jahr 1738 anschlagen konnte, in seiner letzten Opern-Saison. Händel gelingt ein großer Wurf mit der musikalischen Komödie über den Perserkönig Xerxes, der mit dem Bruder Arsamene um die Gunst der schönen Romilda buhlt. Auch ist da noch der eifersüchtige Streit zwischen Romilda und ihrer Schwester Atalanta um Arsamene zu schlichten. Das alles vollzieht sich in prägnanten Arien, die vom hergebrachten Da-capo-Schematismus Abstand nehmen.

Serse: Judith Malafronte, Mezzosopran
Romilda: Jennifer Smith, Sopran
Atalanta: Lisa Milne, Sopran
Amastre: Susan Bickley, Mezzosopran
Arsamene: Brian Asawa, Countertenor
Elviro: David Thomas, Bass
Ariodate: Dean Ely, Bariton

Hanover Band and Chorus, Cembalo und Leitung: Nicholas McGegan

Redaktion: Richard Lorber