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Jetzt läuft: Konzert Nr. 2 f-Moll, op. 21 für Klavier und Orchester von Chopin, Fryderyk

Messe in h-Moll

Porträt: Johann Sebastian Bach

Messe in h-Moll

Es gilt heute als sicher, dass Bach seine h-Moll-Messe nicht für einen bestimmten Anlass komponiert hat. Ebenso, dass er sie nie als Gesamtwerk in einer Aufführung erlebt hat. Das verleiht dem berühmten Werk auch noch eine geheimnisvolle Aura…

Spannend an der Entstehungsgeschichte der berühmten h-Moll-Messe ist außerdem, dass Bach sie nicht in einem Schwung geschrieben hat, sondern sukzessive im Laufe von rund 25 Jahren. Neben originären Neukompositionen hat er dabei auch auf schon vorhandene eigene Musik zurückgegriffen, etwa auf seine Kantaten. Die h-Moll-Messe spiegelt also mindestens ein Vierteljahrhundert Bachscher Kompositionserfahrung wider und damit auch so gut wie die gesamt stilistische Breite seines Vokalschaffens: Von strengen a-cappella-Chor-Fugen im alten Stil über klangprächtige Doppelchöre bis hin zu expressiven Arien und Duetten im modernen Opernstil.

Veronika Winter, Elisa Rabanus und Verena Gropper, Sopran; Franz Vitzthum, Altus; Hans Jörg Mammel, Tenor; Markus Flaig, Bass; Rheinische Kantorei; Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max

Redaktion: Richard Lorber