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Jetzt läuft: Rondo (3) / aus: Konzert für Flöte, Oboe und Orchester G-Dur von Stamitz, Carl

Lakmé - Oper von Léo Delibes

Joan Sutherland

Lakmé - Oper von Léo Delibes

Léo Delibes‘ Indien-Oper „Lakmé“ besticht durch ihren orientalischen Farbenreichtum. Wir bringen eine historische Aufnahme aus dem Jahr 1967 mit Joan Sutherland in der Titelpartie.

1883 wurde „Lakmé“ in Paris uraufgeführt und ein Sensationserfolg. Exotische Themen waren groß in Mode: Derwische, Hindu-Priester, Chinesen, indische Kaufleute, ein heiliger Lotusblumenhain und buntes Markttreiben… Delibes‘ Oper „Lakmé“ entführt das Publikum in ein indisches Städtchen während der Kolonialzeit. Die brahmanische Tempeldienerin Lakmé ist in den britischen Soldaten Gerald verliebt. Eine ungleiche Verbindung, die nur tragisch ausgehen kann. Musikalisch ist die dreiaktige Nummernoper überaus anspruchsvoll. Die Titelpartie stellt enorme Anforderungen, ist aber zugleich Bravourstück für jeden Koloratursopran.

Nilakantha, ein Brahmanenpriester: Gabriel Bacquier, Bass
Lakmé, Priesterin, seine Tochter: Joan Sutherland, Sopran
Mallika, ihre Sklavin: Jane Berbié, Alt
Hadji, ihr Sklave: Emile Belcourt, Tenor
Gerald, ein Offizier der britischen Armee: Alain Vanzo, Tenor
Ellen, seine Verlobte, Tochter des britischen Gouverneurs: Gwenyth Annear, Sopran
Frederick, ein Offizier und Geralds Freund: Claude Calès, Bariton
Rose, Ellens Freundin: Josephte Clément, Mezzosopran
Miss Bentson, Ellens und Roses Erzieherin: Monica Sinclair, Mezzosopran
Ein Wahrsager / Ein chinesischer Händler / Ein Zigeuner: Mitglieder des Monte-Carlo Opernchors
Choeur et Orchestre National de l'Opéra de Monte-Carlo, Leitung: Richard Bonynge

Redaktion: Richard Lorber