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Fin de partie - Szenen, Monologe - Oper von György Kurtág

Der Komponist György Kurtág

Fin de partie - Szenen, Monologe - Oper von György Kurtág

Anpfiff für das Endspiel: WDR 3 sendet die Uraufführung von György Kurtágs erster Oper. Der Text folgt dem Drama „Endspiel“ („fin de partie“) von Samuel Beckett.

Der 92-jährige ungarische Komponist György Kurtág war nie ein Vielschreiber und auch kein Schnellschreiber. Am bekanntesten ist sein Klavierzyklus Játékok (Spiele), eine Sammlung von Miniaturen, von denen bis heute neun Bände erschienen sind. In seiner ersten Oper "Fin de partie" vertont Kurtág jedes Wort von Becketts Drama. Bei einer Voraufführung des Prologs im Rahmen eines Hauskonzerts hieß es: „… in Farben wie von Turner gemalt, andererseits von Text-Blitzen durchzuckt…". Mehrfach musste der Uraufführungstermin verschoben werden. Ursprünglich für die Salzburger Festspiele gedacht, hat der damalige Intendant Alexander Pereira den Kompositionsauftrag mit an die Mailänder Scala genommen, wo das Stück nun unter der Leitung des ehemaligen Gürzenichkapellmeisters Markus Stenz und des Regisseurs Pierre Audi aus der Taufe gehoben wird.

Hamm: Frode Olsen, Bass
Clov: Leigh Melrose, Bariton
Nell: Hilary Summers, Alt
Nagg: Leonardo Corellazzi, Tenor

Orchester der Mailänder Scala Leitung: Markus Stenz

Aufnahme vom 15. November 2018 aus der Mailänder Scala

Redaktion: Richard Lorber