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Halka - Oper von Stanislaw Moniuszko

WDR Rundfunkchor

Halka - Oper von Stanislaw Moniuszko

In seiner Oper “Halka“ schildert Stanislaw Moniuszko nicht nur die tragische Geschichte des verlassenen Bauernmädchens Halka. Gleichzeitig übt er Kritik an den politischen und sozialen Zuständen im geteilten Polen. WDR 3 überträgt das Werk in der Originalsprache.

Die Geschichte des verlassenen Bauernmädchens Halka und ihrer Liebe zu dem reichen Edelmann Janusz ist nicht nur tragisch. In seiner Oper “Halka“ übt Stanislaw Moniuszko auch Kritik an den herrschenden sozialen und politischen Verhältnissen seiner Zeit. Polen war Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Oper entstand, kein eigener Staat mehr. Umso wichtiger war es für die Bevölkerung, sich mit ihrer Kultur zu identifizieren. Schon bald nach der erfolgreichen Uraufführung hatte das Werk den Status einer Nationaloper. WDR 3 sendet einen Mitschnitt in polnischer Sprache. Die Partien der Halka und ihres treuen Freundes Jontek sind mit ihren dramatisch angelegten Arien inspiriert durch die fließenden Lieder der polnischen Volksmusik.

Halka: Corinne Winters, Sopran
Janusz: Tomasz Konieczny, Bariton
Jontek: Piotr Becza, Tenor
Stolnik: Alexey Tikhomirov, Bass
Zofia: Natalia Kawalek-Plewniak, Mezzosopran
Dziemba: Lukas Jakobski, Bass

Arnold Schoenberg Chor
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Leitung: Łukasz Borowicz

Im Anschluss: Operntagebuch mit Richard Lorber

Redaktion: Richard Lorber