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La conversione di Maddalena - Oratorium von Giovanni Bononcini

Giovanni Battista Bononcini

La conversione di Maddalena - Oratorium von Giovanni Bononcini

Die schöne Maria Magdalena im barocken Wechselspiel zwischen amouröser und religiöser Leidenschaft.

Giovanni Bononcini, in Modena geboren und von Haus aus Cellist, galt um 1700 als einer der bedeutendsten Opernkomponisten. Mit 28 Jahren war ihm der Karrieresprung an den Kaiserhof in Wien gelungen. Dort komponierte er neben vielen Musikdramen, Kantaten und Serenaten auch das Oratorium “La conversione di Maddalena”. 1701 war es sein Beitrag zur traditionell opernlosen vorösterlichen Fastenzeit bei Hofe. Das anonyme zeitgenössische Libretto stellt die biblische Gestalt der Maria Magdalena als eine Schönheit vor, die zwischen weltlicher und göttlicher Liebe hin- und hergerissen ist. Letztlich gelingt es ihrer tugendhaften Schwester Martha, Magdalena auf den rechten Weg zu führen, indem sie ihr die Qualen ausmalt, die sündige Menschen in der Hölle erwarten. Das italienische Spitzenensemble La Venexiana hat die bewegende Musik Bononcinis in ihrem Affektreichtum eingefangen.

Maria Maddalena: Emanuela Galli, Sopran
Amor divino: Francesca Lombardi Mazzulli, Sopran
Marta: Marta Fumagalli, Alt
Amor profano: Matteo Bellotto, Bass

La Venexiana
Leitung: Gabriele Palomba

Redaktion: Richard Lorber