Giovanna d’Arco Drama von Giuseppe Verdi

Marina Rebeka,

Giovanna d’Arco Drama von Giuseppe Verdi

Giuseppe Verdis selten aufgeführte seinerzeit hochpolitische Befreiungsoper von 1845 in Gala-Besetzung beim Klangvokal Festival in Dortmund.

Was Richard Wagner ein Sturm auf der Nordsee für seinen „Fliegenden Holländer“ war, war für Giuseppe Verdi ein Gewitter im umbrischen Apennin-Gebirge. Es soll ihn zur Musik seiner siebten Oper inspiriert haben. Geschaffen während jener „Galeerenjahren“, als er nach dem großen Erfolg von „Nabucco“ mit Kompositionsaufträgen überhäuft wird. Gleichzeitig toben die italienischen Befreiungskriege, zu deren wichtigstem Sprachrohr die Opernbühne gehört. Friedrich Schillers packende Vorlage über die Freiheitskämpferin Johanna von Orléans vertont Verdi mit Arien, die ins Ohr sowie ins Gemüt gleichermaßen gehen. Die schönsten Momente reserviert er dabei seiner empfindsamen Protagonistin, die schlafwandelnd Stimmen aus Himmel und Hölle hört. In Dortmund wird die Lettin Marina Rebeka zu hören sein, die schon in New York und München umjubelt wurde.

Giovanna: Marina Rebeka, Sopran
Karl VII.: Jean-François Borras, Tenor
Giacomo: Vittorio Vitelli, Bass
Talbot: Baurzhan Anderzhanov, Bass
LandesJugendChor Nordrhein-Westfalen; WDR Funkhausorchester, Leitung: Daniele Callegari

Aufnahme vom 27. Mai 2018 aus dem Konzerthaus Dortmund

Redaktion: Richard Lorber