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Didone abbandonata - Drama von Georg Friedrich Händel und Leonardo Vinci

Georg Friedrich Händel (Kupferstich 1749)

Didone abbandonata - Drama von Georg Friedrich Händel und Leonardo Vinci

Auch ein Georg Friedrich Händel macht nicht alles allein: Für seine „Didone“ hat er auf Material seines Kollegen Leonardo Vinci zurückgegriffen.


Vor mehr als 2000 Jahren hat Vergil die Geschichte von Dido und Äneas erzählt. Die Kurzfassung: „Er“ ist hin und her gerissen zwischen staatsmännischen Pflichten und der Liebe zu „Ihr“. „Sie“ will ihn partout nicht loslassen. Dass „Er“ „Sie“ dennoch verlässt, bricht ihr das Herz. Die Protagonisten sind Dido, die Königin von Karthago und der trojanische Held Äneas. Schweren Herzens verlässt Äneas Karthago, um auf göttliches Geheiß das ferne Rom zu gründen. Dido kämpft derweil gegen die Avancen des afrikanischen Königs Jarbas und wird sich letztlich in die brennenden Trümmer ihres Reiches werfen. 1737 bringt Georg Friedrich Händel den Stoff in London auf die Bühne, in einem Libretto von Pietro Metastasio. Dabei greift er unter anderem auf Musik von Leonardo Vinci zurück und entfacht ein Feuerwerk der Emotionen!

Didone: Robin Johannsen, Sopran
Enea: Olivia Vermeulen, Mezzosopran
Jarba: Antonio Giovannini, Countertenor
Selene: Julia Böhme, Alt
Araspe: Namwon Huh, Tenor
Osmida: Polina Artsis, Mezzosopran
Lautten Compagney Berlin, Leitung: Wolfgang Katschner

Redaktion: Richard Lorber