Thaïs - Oper von Jules Massenet

Thaïs - Gerald Finley als Athanaël und Ailyn Pérez als Thaïs(c) Chris Lee - Metropolitan Opera

Thaïs - Oper von Jules Massenet

Erobern die Franzosen New York? Jules Massenets Oper Thaïs ist bislang hauptsächlich am Ort ihrer Entstehung ein Hit, nämlich in Paris. Der französische Dirigent Emmanuel Vilaume versucht jetzt, das Werk den New Yorkern schmackhaft zu machen …

Emmanuel Vilaume stammt aus Straßburg, hat sich aber früh in seiner Karriere sehr in die USA orientiert: Er wurde mit 36 Jahren Chef des renommierten Spoleto-Festivals, was er zehn Jahre lang auch blieb. Mit 38 Jahren gab er sein Debüt in der Carnegie Hall – für Amerikanische Begriffe der Ritterschlag jeden Musikers. Seit 2013 ist Vilaume Chef der Oper in Dallas, wo er, wenn alles nach Plan geht, bis ins Jahr 2022 bleiben wird. An der MET dirigiert er seit 2004. Nun bringt er dem New Yorker Publikum die selten gespielte Oper “Thaïs“ näher. Das Stück spielt in Ägypten. Die wunderschöne Kurtisane “Thaïs“ führt dort ein ausschweifendes Leben. Der junge Athanaël bekehrt sie zu höheren Zielen, bevor er – zu spät! – feststellt, dass er selbst die schöne Frau doch sehr irdisch liebt …

Thaïs: Ailyn Pérez, Sopran
Nicias: Jean-François Borras, Tenor
Athanaël: Gerald Finley, Bariton
Palémon: David Pittsinger, Bass
Zauberin: Deanna Breiwick, Sopran
Metropolitan Opera Chorus and Orchestra, Leitung: Emmanuel Vilaume

Eine Aufzeichnung aus der Metropolitan Opera, New York vom 11.11.2017

Redaktion: Wibke Gerking