Techné [72]: Das Fairlight CMI - 04.03.2017

Das Fairlight Computer Music Instrument von 1979, bestehend aus anschlagdynamischer Tastatur und einem Bildschirm mit einem Floppy-Disc Reader

WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik

Techné [72]: Das Fairlight CMI - 04.03.2017

Die Mutter aller digitalen Sampler kommt aus Australien. 1979 bauten Peter Vogel und Kim Ryrie die ersten Exemplare des Computer Music Instrument (CMI): Prozessor, Bildschirm mit Lichtgriffel, druckempfindliches Keyboard und Sounddateien auf Floppy Discs.

Studio Elektronische Musik: Techné [72]: Das Fairlight CMI

WDR 3 Open Sounds | 04.03.2017 | 01:48:54 Min.

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Für den ersten CMI-Synthesizer mit Samplingfunktion mussten die Musiker noch 1 Million US-Dollar auf den Tisch legen. Seinen Siegeszug durch die Welt des Pop und der experimentellen elektroakustischen Musik hat der stolze Preis nicht verhindert. Im Gegenteil: das Fairlight CMI hat den Sound der Achtziger und Neunziger geprägt. Heute gehört es zu den historischen Instrumenten, aber einige Komponisten greifen dennoch wieder zum Lichtgriffel.

Mit Ausschnitten aus:

Thomas Kessler
Drum Control (1983) für Schlagzeug und Computer

Peter Gabriel
Peter Gabriel (1980)

The Art of Noise
Into Battle (1983)

Jonathan Harvey
One Evening (1994) für Sopran, Mezzosopran, Ensemble und Elektronik

Jean-Michel Jarre
Magnetic Fields (1981)

Hubert Bognermayr & Harald Zuschrader
Erdenklang – computerakustische Klangsinfonie (1982)

Kirsten Reese
the lightest words had the weight of oracles (2014)
für Fairlight CMI und E-Gitarre, Seth Josel

Alain Thibault
God's Greatest Gift (1985) Elektroakustische Musik

John McGuire
A Cappella (1990-97) für Sopran und Tonband, Beth Griffith

Younghi Pagh Paan
Tsi-Shin-Kut, für vier Schlagzeuger und Computerklänge (1991/94)

Martin Wesley-Smith
White knight and beaver (1984) für Posaune, verstärkte Violine/Viola und Fairlight CMI, Australia Ensemble

Hugh Davies
Vision (1985/87) Elektroakustische Musik

Autorin: Martina Seeber
Redaktion: Frank Hilberg