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Bibers "Rosenkranz-Sonaten" und das radikal Moderne

Heinrich Ignaz Franz Biber, Portraet aus Notendruck

Das Mysterium der Zeitlosigkeit

Bibers "Rosenkranz-Sonaten" und das radikal Moderne

Von Janko Hanushevsky

Der Komponist Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) hat seine fünfzehn Mysterien Sonaten den Geheimnissen des Rosenkranzes gewidmet. Sein Zyklus für Violine und Generalbass galt damals als radikal modern und zählt noch heute zum Schwierigsten, was das Repertoire des Frühbarock zu bieten hat.

Bibers "Rosenkranz-Sonaten" und das radikal Moderne

WDR 3 Kulturfeature 27.12.2020 53:43 Min. Verfügbar bis 27.12.2021 WDR 3 Von Janko Hanushevsky


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Das Musikporträt steht nach der Sendung befristet zum Download zur Verfügung.

ügung"Heinrich Ignaz Franz Biber war ein Experimentierer", sagt die Barockgeigerin Maya Homburger. Seit drei Jahrzehnten beschäftigt sie sich mit seinem Werk. Sie hat eine Gesamteinspielung der Mysterien Sonaten auf Originalinstrumenten vorgelegt, hat aber auch Werke Bibers in unkonventioneller Duobesetzung mit ihrem Mann, dem Komponisten und Kontrabassisten Barry Guy, aufgenommen. Das Duo bewegt sich im Grenzgebiet zwischen alter und neuer Musik, verbindet Barock mit zeitgenössischer Klangsprache, Komposition mit Improvisation. Dabei fühlen sich die beiden Musiker dem Experiment verpflichtet. So hat Guy Interventionen zu einer Mysterien Sonate komponiert und neue Musik für Barockgeige, die Referenzen auf Biber enthält.

Was genau war an H.I.F Bibers Musik zu seiner Zeit revolutionär? Und wie macht man heute das Moderne dieser Musik erlebbar? Behutsam loten Homburger und Guy die Möglichkeiten im Dialog barocker und neuer Musik aus und fragen: Was an der Musik ist zeitlos?

Ausstrahlung am 27. Dezember 2020
Von Janko Hanushevsky
Redaktion: Imke Wallefeld
Produktion: WDR 2017

Stand: 18.12.2020, 11:50