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Christian Schulteisz: Wense

Christian Schulteisz

Christian Schulteisz: Wense

Göttingen im Zweiten Weltkrieg. Der universal gebildete und interessierte Wense arbeitet für die Physikalischen Werkstätten, wenn er nicht komponiert, forscht oder wandert. Ein Roman über eine außergewöhnliche Figur nach einem historischen Vorbild.

Ausstrahlung:
Teil 1:
Lesezeichen vom 11. bis zum 15. Mai 2020, 14.45 bis 15.00 Uhr und Lesung am 16. Mai 2020, 16.04 bis 17.00 Uhr.

Teil 2:
Lesezeichen vom 18. bis zum 22. Mai 2020, 14.45 Uhr bis 15.00 Uhr und Lesung am 23. Mai 2020, 16.04 bis 17.00 Uhr.

Die Lesungen stehen nach der Sendung am Samstag jeweils für 7 Tage zum Nachhören zur Verfügung.

Hans Jürgen von der Wense

Seine Mutter sei tatsächlich rechtzeitig mit ihm nach Göttingen gezogen, sinniert Herr von der Wense manchmal zwischendurch. Er arbeitet gerade für die Physikalischen Werkstätten. Der kriegswichtige Wetterdienst hängt von den Sonden ab, die sie dort herstellen und eichen. Bei seiner Tätigkeit hilft ihm der französische Kriegsgefangene Roger, der gelernter Physiker ist. Wense bewegt sich dagegen auf den verschiedensten Gebieten als großartiger Dilettant: Mal ist er Meteorologe, mal beschäftigt er sich mit Logarithmentafeln oder Mondkarten, mal komponiert er und wird sogar in Donaueschingen aufgeführt.

Wense, die Hauptfigur in Christian Schulteisz' gleichnamigem Roman ist dem Schriftsteller, Musiker und Wissenschaftler Hans Jürgen von der Wense (1894-1966) nachempfunden.

Christian Schulteisz: Wense. Berenberg Verlag Berlin 2020, 120 Seiten, 22,- Euro

Gelesen von Torben Kessler
Redaktion: Imke Wallefeld
Produktion: WDR 2020

Stand: 28.04.2020, 11:36